Ausstellung zur Körperpädagogin Elfriede Hengstenberg zeigt Fotos aus dem BBF-Archiv

Für die Ausstellung »SITZEN – Das Spiel mit dem Gleichgewicht«, die bis zum 11. April 2026 in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek in Berlin zu sehen ist, hat die BBF der Kuratorin Geburg Fuchs den kürzlich erworbenen Nachlass der Körperpädagogin Elfriede Hengstenberg (1892–1992) zugänglich gemacht.

Elfriede Hengstenberg, die mehrere Jahre an der Montessori-Schule Berlin-Dahlem tätig war, zählt zu den prägenden Vertreterinnen der Leibpädagogik. Als Schülerin der Bewegungstherapeutin Elsa Gindler und des Begabtenforschers Heinrich Jacoby entwickelte sie beispielsweise Spiel- und Bewegungsmaterialien, die durch spielerische Aufgaben freie Entfaltung ermöglichen sollten und bis heute Verwendung finden. Mit ihrem Übungsprogramm verfolgte Hengstenberg das Ziel, Körperhaltung, Körperwahrnehmung und damit auch die geistige Entwicklung – insbesondere von Kindern und Jugendlichen – nachhaltig zu fördern. Präsentiert werden teilweise bislang unveröffentlichte Fotografien aus Hengstenbergs »Arbeit zum Sitzen«.

Der Nachlass Elfriede Hengstenbergs wurde 2017 an die BBF übergeben und ist heute Teil des archivischen Sammelschwerpunkts zu frühen Leib- und Bewegungspädagoginnen.

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