Ein Pionier des DIPF – Digitale Bibliographie und Data Paper zu Erich Hylla erschienen

Zum 75-jährigen Bestehen des DIPF haben Kolleg:innen der BBF die »Schriften Erich Hylla« publiziert und auf bildungsgeschichte.de sein Leben und Werk erläutert.

Als Gründungsdirektor der Hochschule für Internationale Pädagogische Forschung (HIPF), der Vorgängerinstitution des heutigen DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, war Erich Hylla (1887–1976) maßgeblich an ihrer Errichtung beteiligt. Die systematische Erschließung und digitale Zusammenführung seiner Schriften sind daher von besonderem bildungs- und wissenschaftshistorischem Interesse. So wurde das Werk eines zentralen Akteurs der frühen deutschen Bildungsforschung und das wissenschaftliche Erbe des DIPF dokumentiert.

Die nun veröffentlichte digitale Bibliographie ist ein Gemeinschaftswerk von aktuellen und ehemaligen Kolleg:innen und der ehemaligen Direktorin der BBF. Sie umfasst 347 Einträge und ermöglicht eine facettierte Suche.

Digitale Bibliographie: »Schriften Erich Hylla«

Zudem hat das Autor*innenkollektiv – Tilman Drope, Silke Güthling, Maria-Annabel Hanke, Vera Lautenschläger, Sabine Liebmann, Lars Müller, Sabine Reh, Janine Schlieter, Kilian Schmidtner und Klaus Thoden – ein Data Paper auf der Informationsplattform bildungsgeschichte.de veröffentlicht. Darin ordnen sie Hyllas Wirken in den historischen Kontext der Gründungszeit von HIPF/DIPF ein und eröffnen eine biografische Perspektive auf eine prägende Persönlichkeit der empirischen Bildungsforschung.

Data Paper: »Forschender Pädagoge | Pädagogischer Forscher. Biografische Notizen zu Erich Hylla (1887-1976)«

Bildquelle

Foto Erich Hylla: @DIPF/BBF