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Kooperative Entwicklungspartnerschaft zweier Ganztagsgrundschulen (KEG)

Kooperative Entwicklungspartnerschaft zweier Ganztagsgrundschulen (KEG)

In dem Projekt „Kooperative Entwicklungspartnerschaft zweier Ganztagsgrundschulen. Entwicklung im Tandem über Bundesländergrenzen hinweg. Ein Modellprojekt zur Förderung kooperativer Unterrichts- und Schulentwicklung an zwei Ganztagsgrundschulen (KEG)“ wurden zwei innovative Einzelgrundschulen in Ost- und Westdeutschland bei ihrer Entwicklungspartnerschaft zur Förderung von Schulentwicklungsprozesse auf den Ebenen der Schule, des Unterrichts und der Professionalität ihres Personals wissenschaftlich begleitet.

Projektbeschreibung

In dem Modellprojekt einer bundesländerübergreifenden Kooperation zweier innovativer Einzelgrundschulen in Ost und West stand die gemeinsame Entwicklungspartnerschaft im Vordergrund. Die Entwicklungspartnerschaft mit Modellcharakter sollte Schulentwicklungsprozesse auf den Ebenen der Schule, des Unterrichts und der Professionalität ihres Personals mit den zentralen Schwerpunkten Gesundheitsförderung, Inklusion sowie Individualisierung und Differenzierung zum Schuleintritt von Schülerinnen und Schülern fördern.

Die wissenschaftliche Begleitung wuirde durch einen Forschungsverbund der BBF und der Universität Bremen realisiert. Sie orientierte sich am Konzept einer formativen Praxisforschung, die den schulischen Akteuren im Jahresrhythmus prozessbezogenes Wissen zur Verfügung zu stellen versucht.

Mit qualitativen Erhebungs- und Auswertungsverfahren uerden die themenspezifischen professionellen Lerngemeinschaften im Rahmen gemeinsamer Studientage und in wechselseitigen Hospitationen begleitet. Während dieser konzeptionalisierten die Schulen heuristisch zusammen Entwicklungsschritte an beiden Standorten, führten sie im Team durch und evaluierten sie durch kollegiale Intervision.

Im Mittelpunkt der als Fallstudie angelegten Studie stand die zentrale und bisher in der Forschung noch nicht geklärte Frage, welchen spezifischen Mehrwert ein solches bilaterales Entwicklungstandem als Kleinstform eines Netzwerks für bereits hochentwickelte Schulen bereithält, welche Effekte es insbesondere hinsichtlich der Förderung von inter- und intraschulischen Kooperationsstrukturen zur Steuerung von unterrichtsbezogener Schulentwicklung und Professionalisierung zeitigt und welche Ge- und Misslingensbedingungen des Prozesses zu identifizieren sind und bei einer Übertragung auf andere Schulen zu berücksichtigen wären.

Finanzierung

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

Kooperationen

Projektleitung

Projektteam

  • Birte Marquardsen (BBF)

Projektdaten

Projektart: Drittmittelprojekt
Status:
Abgeschlossene Projekte
Laufzeit:
11/2010 – 12/2013
Forschungsfeld: Ethnographische Bildungsforschung
Kontakt: Sabine Reh
zuletzt verändert: 11.05.2017