Transformation des Jahrbuchs für Historische Bildungsforschung (JHB) in ein Open Access Journal

Das Jahrbuch für Historische Bildungsforschung (JHB) wird in dem von der DFG geförderten Projekt in ein hybrid – print & online – erscheinendes Open Access Journal transformiert. Damit wird die Kontinuität des Jahrbuchs sichergestellt und zugleich wird es im Sinne digitaler Wissenschaftskommunikation und der Digital Humanities auf eine neue technische Stufe gehoben.

Projektbeschreibung

Projektziel ist die Transformation des Jahrbuchs für Historische Bildungsforschung (JHB) in ein Open Access Journal, das sowohl online als auch als Print-Version in Kooperation mit der herausgebenden Sektion Historische Bildungsforschung in der DGfE und dem Verlag Klinkhardt erscheint. Damit wird die Kontinuität des Jahrbuchs als wichtigstes Periodikum der Bildungsgeschichte im deutschsprachigen Raum nachhaltig sichergestellt.

Zugleich wird das Jahrbuch als elektronisches Journal, dessen Inhalte im maschinenlesbaren jTEI-Format verfügbar gemacht werden, die Entwicklung digitaler Wissenschaftskommunikation und der Digital Humanities auf dem Feld der bildungshistorischen Forschung auf eine neue Qualitätsstufe heben. Das JHB soll im Open Access online und die Druckausgabe als Kaufexemplar (beide unter freier Lizenz) erscheinen. Dabei sollen sich alle Erscheinungsformen bzw. Repräsentationen zueinander konsistent verhalten und beispielsweise bei Zitierung nicht als voneinander abweichende Versionen referenziert werden müssen. Die Zeitschrift soll in drei gleichwertigen Repräsentationsformen erscheinen, a) als digitales Open Access Journal, b) als gedrucktes Kaufexemplar und c) als maschinenlesbare jTEI/XML-Publikation (ebenfalls Open Access). Es soll eine kombinierte Lösung aus automatischer Erzeugung und manueller Bearbeitung der Druckvorlagen entwickelt werden. Parallel zur technischen Umsetzung hat das Projekt zum Ziel, die Zeitschrift so zu gestalten, dass die Texte sowohl mit herkömmlicher Paginierung wie auch mit Absatzzählung wissenschaftlich zitiert bzw. referenziert werden können, ohne dabei explizit auf die spezifische Repräsentanz verweisen zu müssen.

Die bildungsgeschichtliche Forschung soll zudem mit dem transformierten JHB eine nachhaltige Publikationsinfrastruktur erhalten, die darauf ausgelegt ist, digitalisierte Quellen wie auch online publizierte Forschungsdaten zu integrieren und die Vernetzung mit anderen Publikationen abzubilden. Die Integration multimedialer Quellen in die Beiträge sollen der Community neue Möglichkeiten eröffnen.

Kooperationen

Finanzierung

Das Forschungsprojekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.

Projektleitung

Projektteam

Projektdaten

Status:
Laufende Projekte
Laufzeit:
02/2022 - 09/2024
Finanzierung:
Drittmittelprojekt
Kontakt: Lars Müller