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(KN
50,5, Bl 1)
Willisau am 14en Tage im Monat des Doppelblickes
1835.·.
Gott zum Gruß lieber
Barop.
J. P. (Friedrich Richter) läßt seinen Quintus
Fixlein sagen, daß er
sich jederzeit des kürzesten Tages freue
denn mit ihm begönnen schon die
Tage zu langen, das Längerwerden
des Tages begleite aber sogleich das Kommen
des Frühlings, und so
beginne[n] mit dem kürzesten Tage schon die Freuden
des
Frühlings. Diesem nach sind wir nun schon Mitten im Beginne
des Frühlings,
welcher Frost und Reif uns doch auch umgeben
mag.
Es liegt wirklich ein eigenes Zusammentreffen darin daß
man den Erinnerungs-
tag des ungläubigen Thomas gerad auf den
kürzesten Tag verlegt oder das [sc.: daß]
man dem kürzesten Tag
gerad den Namen dieses Jüngers Jesu gegeben hat.
Mir will es als
eine witzige, humoristische Äußerung der
Calendermacher
erscheinen und so gleichsam durch den kürzesten
Tag die Ungläubigkeit zu parodiren
oder die Ungläubigkeit des
Thomas in ihrer Nichtigkeit zu zeigen. Vom
Johannistage an (ich
will bloß bemerken wie Thomas und Johannes sich im Charak-
ter
entgegenstehen, so stehen sich auch die Zeiten ihrer Erinnerungstage
rein entgegen[)].
Am St. Johannes (des Predigers
Tag?) steht die Sonne im Zenith, wie zur Zeit Jesu
dem er
Johannes den Weg bahnte, auch das Menschheitslebenssonne am
höchsten
stand:)[.]- Vom Johannistage an verkürzen sich immer und
immer und immer die
Tage, so daß man meint die Verkürzung müsse
nothwendig in eine Ver-
nicht[un]g endigen, und der Unerfahrene
mag fast nicht mehr an ein Wieder-
erwachen der Natur, an ein
wieder Verlängern der Tage glauben gleich
dem Thomas welcher auch
nicht an das Erstandensein des Herrn glauben will.
Aber die
Sonne steigt wieder, die Tage verlängern
sich und strafen so den
Zweifler, wie Jesus vor den Thomas tritt
und ihn thatsächlich belehrt.
Also selbst die Namenordnung in
unsern Calender ist nicht unfruchtbar
zur Lebenserhebung. Möchte
so auch das was ich sagte in vielfacher
Hinsicht sinnbildlich für
das was ich zu sagen habe, für unser jetziges Leben seyn.
A Darum nun der Zweifel ist besiegt, der
Unglaube überwunden, die Sonne
steigt, der Frühling kommt neues
Leben beginnt trotz das Reif und Frost, Eis und
Schnee noch um
uns zu herrschen scheint. Aber - was bringt die Sonne
in ihrem
Steigen? - was ist der Frühling in seinem Leben?- Die Sonne
in
ihrem Steigen bringt Kampf - der Frühling in seinem Leben ist
Kampf
ja je mehr sich dieser Kampf im freyen Leben kund thut um
so mehr
erscheint er fast als Krieg. Also höher steigen der
Sonne, Beginn
neues Lebens unzertrennlich von Kampf und Krieg.
Sollte man so
gut wie vorwärts, nicht auch rückwärts von Kampf
und Krieg auf
steigende Sonne und neues Leben schließen können,
ja - schließen müssen?
Ja Barop! Der
Kampf und Krieg innerhalb meines Lebens und Wirkens hat von
neuem
begonnen; sollte es ein Zeichen seyn daß auch die Sonne meines
Lebens
und Wirkens von neuem steige; sollte es ein Zeichen seyn,
daß sich von neuem
ein höherer Frühling meines Lebens, meines
Wirkens nahe?- ?- ?-
Der Kampf hat - ohne mein Wissen, d.h.
die Aufforderung dazu hat ohne mein
und unser Wissen um die Zeit
des ungläubigen Thomas begonnen; der Zweck
dessen, was
Aufforderung zum Kampfe ist, ist das Volk zu einem
ungläubigen
Thomas zu machen, ja die schon zu glauben Begonnenen
zurück zu führen
zum Unglauben; sollte dieß vielleicht für uns
und für die Sache selbst be-
deutungsvoll seyn, daß auch endlich
in unserer menschheitlichen Angelegenheit
der
Unglaube sich zum Glauben erheben werde?- ?- ? Vielfach
bedeu-
tungsvoll ist dieß Zusammentreffen verschiedenartiger
Erscheinungen; möchte
sich dieser Sinn nun auch wirklich in der
Entwickelung des Ganzen kund thun.
Fellenberg hat also wie ich Dir
und Euch im letzteren Briefe schrieb den
Fehdehandschuh
hingeworfen.
Langethal, wie ich
Dir schon aussprach, ruhig
über die Darstellung in sich und außer
sich, hat aus nicht herbeygeführtem
inneren Drang mit Ruhe (:wie
der Ritter im Handschuh v.
Schiller, welchen
er zufällig auch jetzt zum
öftern singt und spielt) - den Handschuh aufgehoben. /
[1R]
Ferdinand zuerst, welchen ich zur Prüfung
aufforderte und dann
Franken-
berg theilten Langethals Ansicht und -
darf ich sagen Entrüstung?- Genug
Langethal las ihnen seine
Entgegnung vor und sie stimmten nicht nur
derselben bey, sondern
sie trugen noch zur Vervollständigung derselben bey[.]
Ja,
Ferdinand wollte sogar auf seine eigene Hand auftreten und
besonders
nachweisen daß dieses nur eine elende Wiederholung
eines schon mehrmals
dagewesenen Spieles sey und daß das Ende
davon gleich dem früheren
feige Zurückziehung seyn würde. Ich
hielt mich bey diesen Verhandlungen
aus tiefbegründeten Ursachen
ganz aus dem Spiel. Langethal fand jedoch
Ferdinands Aufsatz
wenigstens jetzt noch nicht an der Zeit, indem er nur
noch mehr
aufreizen und sammt [sc.: samt] der neuen auch die alten Gegner
mit
mit einem < ? > einem
Male in die Schranken rufen könne, und so unterblieb
seine
Veröffentlichung zunächst. Jedoch Langethals Aufsatz wurde
ausgebildeter
sogleich 2mal abgeschrieben einmal für den
Berner Volksfreund (heraus-
kommend in
Burgdorf) dann für den
Schweizerischen
Beobachter, herauskom-
mend in Bern. Und
Langethal machte sich sogleich
Mondtags früh auf um
den Abdruck in Burgdorf selbst zu
besprechen.- Auf dem Wege dahin,
so sagt er mir bey seiner
Rückkehr, ist ihm mehreres noch in Seele gekommen,
so daß er fast
noch 2 halbe Tage in Burgdorf an dem Aufsatz gearbeitet
hat,
welcher nun zunächst in dem Volksfreund Ende dieser Woche,
und
wie er erwartet - auch in dem Schweizerischen Beobachter
abgedruckt
erscheinen wird.-
Noch habe ich weder
Fellenbergs Aufsatz noch
Langethals Entgegnung gelesen.
Wie ich schon aussprach, mag ich
mich nicht gern in Mistjauche baden - und
solcher Art soll
Fellenbergs Aufsatz - von einigen
Doctorn der
Philosoph[i]e
Dr.
Gerster Dr May u Dr. und
Dr. Lauter ehrenwerthen Landsleuten mit
geschmiedet - seyn.
Langethals Aufsatz mag ich nicht eher lesen, bis ich auch
weiß
daß er ins Leben schon wirkend eingegriffen hat.- Auch
eine
Beurtheilung meiner Erziehungslehre - die wie Ihr wißt von
so vielen
gewünscht würde - ist aus gleicher Fabrick erschienen.
Niemand
hat sie noch von uns bekommen, denn sie war noch nicht
aufzutreiben nur
den Geist, die Sprache und das Ziel derselben
kennen wir im Allgemeinen.
So stehen die Sachen. Leider habe ich
mich bey dieser Einleitung länger aufge-
halten als ich
wollte.
Es ist mir, als wenn mich bisher alles zu diesem neuen
Kriege und Kampfe
vorbereitet hatte, und so mögen auch hier als
Einleitung in die künftigen Krieges
Nachrichten eine Reihe von
Gedanken und Aussprüchen stehen, die ich mir
während meinem
Studium der Deutschen Sprache als Denksteine des
Jahresschlusses 1834
niederschrieb.
1., Alle Wahrheit liebende Völker
und Zeiten waren freye[.]
Jean Paul.
2. Gott ist wo
die Blume ist[.]
Klopstock. (Also ist Gott
auch da, wo für die Erkennt-
niß
des Wesens der Blume gewirkt wird; wo der Mensch dazu erhoben
wird)
3. Wenn die Glocke soll auferstehen muß die
Form in Stücken gehen.
Schiller 4. Wo rohe Kräfte sinnlos walten da kann sich kein Gebild
gestalten[.] (Schiller)
5. Der Meister kann die Form zerbrechen. Schiller
6 Wer etwas Großes leisten will, muß tief eindringen,
scharf unterscheiden,
vielseitig
verbinden und standhaft beharren. Schiller.
7., Ein edler Held ist's, der für sein
Vaterland, ein edlerer, der für des
Landes
Wohl, der edelste der für
die Menschheit kämpft.
Herder.
8. Ein rechter Schütze
hilft sich selbst.
Sch.-
9. Jeder zählt nur sicher auf sich selbst[.]
Schiller 10.
Die
Menschen kennen einander nicht.
Göthe (:drum muß man ihnen
Gelegenheit
geben daß sie
an und
durch
einen allgemeinen einfachen Grundgedanken sich
selbst
und untereinander erkennen.
Sie müssen sich im Spiegel einer großen
allgemein
gültigen Handlung
sehen:)-
11. Laßt uns das Unsrige mit eigenen
Augen übersehen und uns nicht auf
andere
verlassen.
Jean Paul. 12. Das
Glück hilft denen die sich selbst helfen.
J.P. 13. Der
große Haufe[n] durchblickt nicht die Magie, vermittelst welcher die
Kunst ihre
Macht über ihn ausübt.
Schiller (:Erziehung muß nothwendig
Kunst
werden
Nur die Erziehungs
kunst führt die Menschheit zum Ziele.
Fühlen muß der große /
[2]
Haufe[n] diese Magie auch der ErziehungsKunst; ahnen muß er,
daß wenn er
die Sache dieser unser Bestreben sinken läßt, er die
Sache der freyen
Menschenentwickelung, die Freyheit des und der
Menschen sinken läßt.
Darum wie die Kunst zugleich auf Verstand,
Gemüth und Leben wirkt, so
muß unser Erziehungskampf zugleich ein
Verstandes- - Gemüths- -
und Lebenskampf rc. werden.:)
14. Ein großer Mann braucht überall viel Boden.
Lessing (:Und mehr
ein
großer Gedanke, eine große
Idee:)
15. Das Element worum edle Seelen leben ist die
Wahrheit.
Engel.
(:Will
man darum edle Seelen gewinnen, stelle man die Wahrheit wahr
dar.[:)]
16. Jedes der Menschheit erwiesene
Unrecht rächet, aufs Fürchterlichste sich
selbst.
Herder. (:Also auch das
Vorenthalten der Wahrheit.[)]
17. Der alte
Urstand der Menschen kehret wieder, wo Mensch den Menschen
gegen
über steht.
Schiller. 18
Der Mensch
verkümmert in Frieden.
Schiller.
[(]d.h.
in äußerer und innerer anstrengender Unthätigkeit, in
Kampflosigkeit
für die höchsten
Zwecke der Menschen:)-
18. Gute Bäume tragen
Anfangs nur Holzäste anstatt der Früchte.
J.P. 20. Wer sich
ans Steuerruder setzt, muß auch auf Stürme und
klippige
Ufer rechnen.
Engel 21. Wer sich am
Morgen rührt und auch am Tage Wache über sich hält, der
wird
selten am Abend Unmuth
finden.
Fr:
Jakobs [sc.: Jacobi].
23. Der Studierende (:nochmehr jeder geistig
Strebende) soll um des Zweckes
willen,
auch ein beschwerliches
Mittel sich gefallen lassen.
Friedr. Jacobs [sc.: Jacobi].
24. Kein solides Haus fällt wegen eines Verlustes[.]
Friedr.
Jak.- (:Und
kein
solider Feldherr wegen einer
verlo
hrenen Schlacht.:)
25. Der Kluge weiß, daß die Menschen von nichts so überzeugt
sind als von ihren
Irrthümern.
Wieland.
26. "Gleiche
Beschwerde gegen die römische Hierarchie und
gegen
"die Mißbräuche der Kirche,
eine gleiche Mißbilligung der
katho-
"lischen Lehrbegriffe würde
hinreichend gewesen seyn, den
Verei-
"nigungspunkt für die
protestantische Kirche abzugeben;
aber
"sie suchten die
Vereinigungspunkte in einem neuen
positiven
"Glaubenssysteme, setzten
in diesen das Unterscheidungszeichen,
den
"Vorzug, das Wesen ihrer Kirche
und bezogen auf dieses
den
"Vertrag, den sie mit der
katholischen schlossen".
Schiller.
(:Diesen
ungeheuern Fehler müssen wir gleich im Beginne unseres
Kampfes
und Krieges, welcher uns jetzt erwartet, vermeidet [sc.: vermeiden].
Hier
ist angedeutet, ja ausgesprochen welchen Charakter wir den
uns erwarten-
den Kampf geben, welches Ziel derselbe haben,
welcher Zweck demselben
zum Grunde liegen, wie die Fahne, das
Panier beschaffen seyn muß,
welches unsere Streiter vereinigen
soll, unter welchem sie sich ver[-]
sammeln sollen. Gleichem
Kampfe gegen alle
geistige
Zwing-
fessel, und Engherrschaft ganz namentlich, vor allem
zuerst und
ganz eigentlich im Gebiete der Menschenerziehung -
diesem Kampfe
muß unser Kampf gelten. Alle diese Kämpfer muß
unsere Fahne
und Panier vereinigen; darum muß allem zuvor unser
Kampf
ein
rein geistiger seyn;
möglichst fern von der Person, nur insofern
die Person ins Auge
fassend als sie das eine oder das andere Prinzip
vertritt, der
eine oder der andere Grundsatz sich mit der Person
identi-
fizirt; allein auch dann nicht um der Person, sondern um
der Grundsätze
willen. Außerdem aber, daß der Kampf als ein rein
geistiger fest-
gehalten wird, muß er besonders als ein rein und
allgemein menschlicher
und ganz namentlich als ein rein
pädagogischer, rein erzieherischer
fest-
gehalten werden. Der Zwang, der Methoden[-] und
Formenzwang, wel-
cher uns besonders in der Erziehung und in dem
Unterrichte aufgelegt
wird - dieser ist es, welcher die
Menschheit in Fesseln und Knechtschaft /
[2R]
geschlagen
hat, welcher sie darinn erhält und von neuem immer wie-
der
darein schlägt auch wenn sie sich irgend einmal wieder davon
frey
gemacht hat. Der Grund davon liegt darin: weil aller Geist
sich nothwen-
dig in und unter einer Form und innerhalb
bestimmter Grenzen in bestimmter
Form kund thut, und kund thun
muß; und daß diesemnach jeder Form unter
und innerhalb bestimmter
Beziehungen ein bestimmter Geist zum Grunde
liegt, sich daraus
ausspricht. Dieser Geist, dieser bestimmte Geist spricht
sich
aber aus der Form, aus der bestimmten Form nur einzig dem
aus, der
für sich und seinen Geist und für den Geist der Form in
sich den einigenden
gemeinsamen Punkt, die einigende,
ursprüngliche, gemeinsame Quelle
gefunden hat, mindestens ahnet
und suchet und allermindestens sie
ungehindert in sich
sich leben und sich bewegen läßt. Wo
nicht mindestens
diese unbewußte, usprüngliche ich möchte sagen
natürliche Einigung
des geistig Wirkenden ungetrübt da ist, und
sich von
diesem Punkte
zur Ahnung und
zum Bewußtseyn, zur Anschauung und Anerkennung er-
heben läßt, da
ist rein alle Form so todt als tödtend. Darum ist
die Freymachung
des allgemeinen, ursprünglichen Lebensprincips
und Rückblick
unter Wahrnehmung und Beachtung, unter Erkennt-
niß dessen
Entwicklungs- und Entfaltungsgesetzes - das erste aller
reinen
und freyen Menscherziehung.
Von dieser ungetrübten
Lebensthatsache, von dieser ungestöhrten Lebensahnung
und nicht
verwirrten Lebenswahrnehmung (im Kinde und im Menschen) aus
<und> daß
aller
Lebensentwickelung, Lebensgesetze, aller bestimmten
Lebensentwickelung bestimmte
Lebensgesetze zum Grunde liegen -
wirkt aller methodischer Unterricht,
und zwar je methodischer,
folgerechter und lückenloser er ist - um so
mehr entfaltender,
ich möchte sagen treibender auf den Geist - Aber
und dieses ist der höchst wichtige
Satz: - jene Lebensthatsache - jene
Lebensahnung - jene
Lebenswahrnehmung muß nothwendig in dem
zu Erziehenden, sey er
Kind, oder erst Knabe, oder schon Jüngling und
Mann vorausgehen.-
Sonst bringt ein systematischer, ja selbst or-
ganischer
Erziehungsgang, so menschenwürdig, naturgemäßer und Gotttreu - er
auch
immerhin sey - dennoch nicht die ächten Früchte, noch
weniger bewirkt
er Anerkennung. Dieß mein Barop bitte ich Dich
recht scharf und klar ins
Auge zu fassen: - mein Erziehungsgang
und meine Lehrweise: - ob ich
sie gleich steigend in jedem echten
Lebensmomente für die jetzige Stufe
der Menschenentwickelung (und
also auch zur Hervorforderung der künftigen)
so menschenwürdig,
als naturgemäß und Gotttreu erkennen muß
- bringt doch nicht die
Früchte, noch genießt sie, erreicht sie die An-
erkennung die ihr
durch sich selbst gebührt; der Grund ist der angegebene,
es
theilen wenig Menschen mit mir, wenige von den urtheilenden,
durch
Wort urtheilenden Menschen
wenigstens mit mir gleiche, gleich be-
wußte LebensThatsachen,
Lebensahnungen und Lebenswahrnehmungen
in Beziehung auf
den
einigenden und einigen
Urgrund alles, einige
Urquelle alles
Lebens.
Die andern dagegen welche in ihrer Einfachheit
mit
mir in genannter Beziehung, so unbewußt sich
selbst noch
immer, gleiche Lebensthatsachen, gleiche
Lebensahnungen, gleiche
Lebenswahrnehmungen
in sich tragen, diese läßt man nicht zu
Worte
noch weniger zum Handeln kommen; man übertäubt sie,
macht
sie irre in sich und so die Ergebnisse wie sie
vorliegen.
Die Erziehung muß also allem zuvor - will sie sich
eine menschheitliche
nennen in dem Menschen, sey er jung oder
alt, alle die Lebensthatsachen
Lebensahnungen,
Lebenswahrnehmungen pflegen und entwickeln, d.h.
das Leben still
in sich gewähren lassen, wodurch es die einige
und einigende
Quelle alles Lebens findet. Uns Der
Kampf und der
Krieg welcher unser erwartet, muß allen denen,
welche mit
mir und uns gleiche Lebenswahrung
[sc.: Lebenswahrnehmung ?], Lebensahnung u Lebensthatsachen
in
Beziehung auf die eine Lebensquelle u deren Gesetze in sich tragen -
ein
Kampf des Schutzes, der
Anerkennung, der Erstarkung, der Erkennung und Vereinigung
Vereinung unter sich und mit
uns werden.- /
[3]
Darum muß der uns erwartende Kampf
ein rein erziehender seyn, er muß
die reine freye allseitige
Entwickelung des Menschen, der reinen Menschheit im
Menschen
allein zum Zweck haben, ohne alle beengenden, und darum
treibenden und fesseln-
den Neben[-] oder Seitrücksichten. Als
ein didaktischer Kampf muß er ebenso
die freye Entwickelung jedes
einzelnen Unterrichtsgegenstandes in sich selbst
vertreten und
dadurch zu einem allen gemeinen Unterrichtsgesetze oder
Gesetzen,
empor zu steigen. Zuerst müssen wir so z.B. die Freymachung, die
freye
Wirksamkeit des Sprachgeistes erkämpfen, dann die
Freymachung, die freye
Wirksamkeit der Formen und Größen, des
mathematischen Geistes; dann die Freymach-
ung des
Erkenntnißgeistes überhaupt. Jeden Fußbreit errungenen
oder schon
besitzenden Grund und Bodens müssen wir mit Ausdauer
festhalten[.]
Wir müssen den Zögling, den zu Erziehenden, so lang
als möglich nur als Mensch,
nicht als Christ und nicht als
Staatsbürger in die Augen fassen, damit wir
in den, innerhalb der
Grenzen dieser Menschenansicht herrschenden Dogmen,
nicht zu
früh, und ehe wir noch in und außer uns gestärkt und
gesammelt
haben - uns zu starke Gegner wecken.- Ich konnte diese
Bemerkung bey
Anführung dieses Ausspruches
Schillers nicht zurückhalten; Du
Barop wirst die
Wichtigkeit dessen einsehen was ich damit
bezweckte und es für das Leben bearbeiten.
27. "Wenn Du Dein Haus rein hältst, so hast Du reine Luft
darinn; jätest Du auf den
"Beeten
das Unkraut aus, so wächst Dein Kohl lustig herauf; scheuerst Du
Deine
"Fensterscheiben blank, so
scheint die Sonne hell in die Stube."
Friedrich
Jacobs [sc.: Jacobi] Wo
man klar hineinsieht schauts klar heraus und umgekehrt; darum
muß
während des Krieges u Kampfes ein heiteres, lustiges Leben im
Erziehungshause
herrschen, klar und hell.
28. Wahrheit war die Botschaft, die alle große Männer an die
Menschheit zu
verkündigen hatten;
Wahrheit, Verhältniß der Dinge
untereinander
und zu uns. Sie
entledigten sich getreu ihres Auftrages und brachten
uns
Wahrheit, das Kleinod
des dem Weisen, das Schwert in des
Narren Hand.
G. Förster 29. Was man
erringt behauptet man sorgfältiger, als was man ererbt hat.
Göthe.
30. Welche Natur v. außen u. innen läge uns näher, als die
Natur des Menschen.
Herder.
31. Hast Du mich nicht gelehrt, ein Held sey ein Mann, der
höhere Güter kenne als das Leben?-
Lessing.
32. Der Mensch muß einen über das Leben hinausgehenden Zweck
haben.
Wieland.
33. Der göttliche Funke im Menschen macht ihn der
Geheimnisse Gottes theilhaftig.
Forster.
(:Darum
müssen wir alles aufbieten, daß sich endlich einmal im Menschen in
vielen
Menschen dieser göttliche
Funke rein und freythätig entwickele - rein und
frey-
thätig entwickeln könne.:)-
Dafür müssen wir ins Feld treten.
34. Das Herz des Volkes ist in den Händen großer
Männer.
Göthe 35. Der mächtigste
von allen Herrschern ist der Augenblick --
Schiller 36. Kein kluger Streiter hält den Feind gering.
Göthe 37. Jede große Idee
ist immer ursprünglich eine einfache.
Krummacher.
38. Warum fehlt es in allen Wissenschaften und Kämpfen so sehr
an selbstdenkenden Köpfen
und
Erfindern?-
Lessing. 39. Zuversicht ist die
Mutter großer Thaten[.]
Schiller 40. Hinan kommt nicht, wer die Leiter machte, sondern wer die
Leiter besteigt, und
einen kühnen
und behenden Mann trägt wohl auch eine morsche Leiter.
Lessing 41. Wen die Natur
zu der Gefahr bestimmt, dem hat sie auch den Muth zu der
Gefahr
gegeben.
Gellert 42. Fast
durchgängig kann man behaupten, daß die Absichten der alten
Gesetzgeber
weise u. lobenswürdig
waren,
daß sie aber in den Mitteln fehlten.
Schiller 43. Es ist ein
großer Seegen, gute Eltern zu haben.
Friedrich
Jacobs [sc.: Jacobi]. Darum
laßt uns unsern
Kindern diesen
großen Seegen bringen und ihnen gute Eltern seyn. Aber auch Gedanken
d[er] Kinder.
44. Um die Gedanken anderer zu
benutzen ja um auch nur das rechte Wohlgefallen an ihnen zu finden
muß man selbst viel gedacht haben.
Frd
Jk.
(:Unsere Erzieh-
und Lehrweise führt zum letzteren:
Selbstdenken, also
auch
zum ersteren die Gedanken, das
Gedachte Anderer zu würdigen und - anzuwenden:)
45. Der Kampf
der Ungebundenheit dauerte so lang fort,
bis die
allge-
meinen Rechte der Menschheit
anerkannt wurden.
Forster 46. Jede Nation spricht, nachdem sie denkt, und denkt, nachdem
sie spricht.
Herder (:Also
wichtig und richtig, wie wir thun Denk- u Sprachvermögen gleichmäßig
zu ent-
wickeln:) - und - /
[3R]
47. Je reiner die Gedanken der Menschen
sind, desto mehr stimmen sie zusammen.
Herder
49. Den Guten verläßt das Schicksal nicht, so lang er
sich nicht selbst ver-
läßt und
unrühmlich an sich verzweifelt.
Herder
50. Der Spruch: "Thue Recht und scheue Niemand"
enthält mehr Weisheit, als
alle
Werke über den Umgang mit
Menschen lehren können.
FrdrichJks
[sc.: Jacobi].
51. Es ist leichter seinen Glauben durch den Tod als durch das
Leben zu bewähren.
Die Zahl der
Märtyrer ist größer als die Zahl der Heiligen. Der
Got Vorige.
52. Nichts
vergessen die Menschen leichter, als daß es um die Wahrheit eine sehr
ernste
Sache ist. W.
Reinhard
53. Wie viele
Schöpfungen der Kunst, wie viele Wunder des Fleißes rc, rc, rc,
seit-
dem der Mensch das große
Vorrecht errungen hat, über seine Fähigkeiten
frey
zu gebieten und dem Rufe
seines Genius zu folgen.
Schiller.
(:Und wir sollten dem Menschen,
sollten unsern Kindern dieß Vorrecht nicht zu erhalten suchen?)
54. Was wollen Verläumdungen sagen, wenn man bey sich
überzeugt ist, daß man
sie nicht
verdient hat.
Lessing. 55. Die schönste Antwort
auf Verläumdungen ist, daß man sie stillschweigend verachtet.
Engel.
56. Tapferkeit ist
die Grundlage jeder Tugend. Ohne sie gibt es keine Tugend,
und
der Klügste wird dumm, wenn ihn
der Muth verläßt.
Friedrich Jakobs [sc.: Jakobi] 57. Gott
giebt uns die Seele, aber das Genie müssen wir durch d. Erziehung
bekommen.
Lessing 58. Je höhere und vollkommnere
Stufen der Freyheit erstiegen werden, desto
schöner
wird sich ihre Cultur
entfalten, desto weiter ihr Wirkungskreis sich
ausdehnen,
desto fester werden ihre
Gesetze gehalten werden.
59. Ich meine daß es der
Erbschade der Menschheit ist, den Kern über der
Schaale,
die Sache über dem Scheine
zu vergessen.
Friedrich. H. Jacobi.
60. Es ist
ein hartes, aber gutes Gesetz des Schicksals, daß jede
Übermacht
sich selbst verzehrt.
Herder.
61. Welcher weise
und gute Mann wird sich gern der beschämenden Reue
aussetzen,
eine Meynung, die den
Menschen veredelt, die ihn über sich selbst erhebt und
zu
allem, was schön und groß ist
begeistert, als einen thörichten Wahn
dem
Spott der Narren Preis
geben.
Wieland.
62. Nehmet den
genauesten Unterricht, und die herrlichsten Gelegenheiten
-
werden sie nicht von eigener Lust
unterstützt; ist kein wahrer Trieb
vor-
handen, sie zu benutzen: so
mögen sie höchstens nur das Gedächtniß
berei-
chern mit einem Vorrathe,
der bey jedem andern besser
aufbewahrt
wäre.
Schleiermacher. (:Eben jene eigene Lust, jenen
waren [sc.: wahren] Trieb zu wecken in den mir in Burgdorf
anvertrauten Lehrern, nicht aber
ihr
Gedächtniß nochmehr mit unverstandenem todten
Wortgemenge anzufüllen dieß war mir erste und wesentliche Rücksicht
bey Behandlung der jungen Leute.
Freylich war es ein Schade für sie
und unangenehm für mich, daß ihre
Bil-
dung abgebrochen werden mußte,
eben da ihre Lust und ihr
Selbsttrieb
geweckt und geleitet
war, was jedoch in meiner Schuld lag:)-
63. Wollt
ihr ein Übel vernichten, so greift es im Keime in der Wurzel an.
Klopstock.
64. Die
Streitigkeiten (unter den ersten Christianern)
mußten
unvermerkt den Geist der
Liebe und der Eintracht ersticken, der
aus
allen Gemeinden einem einzigen
Leib, dessen Seele Christus
(:der
Geist, die Gesinnungen
Christi:) wäre, hätte machen sollen.
Wieland.
* * *
So weit
die ohngefähr in den Tagen niedergeschriebenen Denksteine, als der
neue Krieg
gegen mein Wirken wieder losbrach. Ich glaube
nicht daß sie nicht ohne
Einfluß
waren um mit großer Ruhe einen bestimmten klaren
Kriegsplan zu entwer-
fen und denselben mit seinen möglichen
Folgen Euch hier vorzulegen; deßhalb mochten
auch jene Denksteine
und die Gedanken derselben hierzu hier als
Einleitung
stehen.-
Der Zweck des Kampfes darf weder die Sicherstellung
einer Person, noch einer
Sache, noch eines Verhältnisses als
solcher seyn. Der Zweck des Kampfes gilt
nur einem reinen
Gedanken, einem ächten Lebgedanken, einer Idee.- Der Zweck
des
Kampfes ist auch nicht einen solchen Gedanken, einer reinen in sich
wahren Idee, den Sieg /
[4]
Sieg zu verschaffen; ein ächter wahrer Gedanke
siegt und hat schon als Gedanke
gesiegt, indem [er] erscheint und
erschienen ist. Der Zweck des Kampfes ist nur
den Gedanken immer
mehr zu klären, zu Verallgemeinern , empor zu
heben, so, daß
mehrere den ihrigen darinne finden. Von einem Besiegt
werden
eines an und in sich wahren Gedankens kann schon gar nicht
die Rede seyn, höchstens
von einem Getrübtwerden desselben in und
durch die Darstellung. Darum
muß der Kampf mit der größten Ruhe
und Besonnenheit geführt werden,
damit sich der Lebensspiegel
nicht verrücke und so recht viele mit Ruhe in
demselben ihren
rein menschlichen Lebensgedanken darinn wieder erblicken.
Nicht
roh, nicht los von innerer, wahrer Sinnigkeit dürfen die Kämpfenden
Kräfte
walten, damit sich das in einzelnen Gemüthern durch die
klar hingestellte Idee
geweckte höhere u höchste Leben ruhig und
sinnf sinnvoll, sicher u fest
gestalten
können. Der Gedanke muß, wie oben schon
ausgesprochener, ein ganz allgemeiner
seyn: - freye Entwickelung
des Göttlichen in der Menschenbrust - des Menschheits-
wesens als
eines göttlichen nach dem in ihm selbst ruhenden ewigen
Gesetzen
und nach den ewigen in sich selbst ruhenden Gesetzen
alles erscheinenden, sich ver-
wirklichenden Lebens.
Sollen dem Menschengeschlechte, der Menschheit die Fesseln die
sie, die es -,
gleichzeitig verschuldet oder unverschuldet trägt
- sich lösen oder gelöset
werden, so kann dieß nur einzig
geschehen wenn in der Grenze der Erziehung
und des Unterrichts
zuerst die Fesseln der Willkühr und der Authokratie sin-
ken;
Zunft und Methodenzwang und so vorallem zuerst in der frühesten
Erzieh-
ung der Kinder und in der Erziehung derer welche zu
Erziehern und zu Lehrern
gebildet werden; darum soll auch in dem
Unterrichte und in dem einzelnen Ge-
genstande desselben das
in ihm ruhende, sich
aus ihm selbst entwickelnde einige
Gesetz herrschen.
In der Zeit ist zwar - wie alles erscheint von der Aufstellung und
Verfechtung die-
ser Wahrheiten im Allgemeinen nicht das mindeste
Ergebniß zu erwarten;
darauf muß schon im Voraus verzichtet
werden - dann beantwortet Euch
die Frage: Wer soll, wer wird, wer
kann - ich sage mit Bedacht - wer
kann in der Zeit wie sie ist
mit ihren alles fesselnden Verhältnissen diese
Wahrheiten
festhalten und ausführen daß jetzt in der Zeit, auch eine
All-
gemeine Wirkung daraus hervorgehe?- Aber um der Zukunft
willen
um die Zukunft unserer Kinder willen muß diese Wahrheit
festgehalten
werden in doppelter Hinsicht einmal: - daß sich
vielleicht ganz in der
Stille und im Verborgenen ein Gemüthe,
eine Familie findet, die diese Wahr-
heit gleichfalls in sich
pfleget, so daß wenn unsere Kinder einst erwachsen
sind und sich
aus und durch sich das höchste Lebensziel setzen, sie doch
vielleicht
da oder dort eine verwandte Seele finden, die gleichen
Lebenszweck mit
ihnen theilt - zweitens daß sie dann erfahren daß
der Lebenspreis welcher tief
ihr Gemüth erregt schon lang vor
ihnen der höchste Lebenspreis ausdauernd
Strebender war und
endlich drittens und vor allem - daß sie nie ihre
Jugend-, ihre
Mannes- und ihre Lebenskraft daran verschwenden und
ver-
splittern die Menschen als Menge, als eine Vielheit und
Mehrheit; durch
das Wirken auf viele, auf die Menge und Mehrheit
zu erheben, zum Ziele
der Menschheit zu führen, und dagegen durch
eine große Thatsache sie nicht
nur frühe einkehrend sondern auch
ruhend und wirkend zu machen in sich
und ihrer Familie, ihrem
Geschlechte für Darlebung und Gestaltung reiner
Menschheit. Darum
mag denn da dann einmal der Fehdehandschuh hin-
geworfen und
aufgenommen worden ist, derselbe auch aus- und durchgefoch-
ten
werden - doch so lang immer nur möglich strenger auf dem
Felde
der Erziehung und des Unterrichtes. Sobald der Kampf nicht
rein auf
dem Felde der Menschenerziehung und Menschenbildung
bleibt, sobald die
Kirche und der Staat ein Recht zu haben glaubt
an den [sc.: dem] Kampf An-
theil nehmen zu müssen; sobald
vielleicht unser Gegner, um uns
mehrseitig ins Gedräng zu bringen
dem Kampfe - was ich fast fürchte
diese Wendung giebt - so laufen
wir Gefahr - obgleich die Idee, der Leb-
gedanke immer siegreich
aus dem Kampfe gehen wird, ja schon siegend in den Kampf geht, - /
[4R]
- so laufen wir Gefahr, völlig und rein in dem
Kampfe, wenn das Glück
gut ist mindestens europäisch
unterzugehen. Mir scheint die Sache
auf das Höchste wichtig wegen
dem allseitig Ergreifenden und all-
seitig Erregenden was in dem
Ganzen liegt; es erscheint mir als der
Vokus [sc.: Fokus] eines
Brennspiegels. Noch nie hat der Kampf so wie hier
sein
eigentliches allgemeines Feld gefunden: Bald war der Staat
und Staats-
verhältnisse das Gebiet des Kampfes und wir sehen die
Früchte desselben.
Bald waren Kirche und Kirchenverhältniß das
Kampffeld und das Gefähr-
liche des Kampfes fühlend, zogen sich
beyde Theile so vergleichend und gegen-
seitig nachgebend so weit
als möglich zurück. Nun Erziehung - die wir
alle bekommen der wir
alle ausgesetzt sind das Wort des Kampfes; - Men-
schenerziehung,
und wir alle sind Menschen, wer will nicht Mensch werden,
und
will es Jeder erlauben daß es der andere werde?- Nun gar
freye
Entwickelung des Menschen wesens [sc.: Menschenwesens ?], der
Menschheit im Menschen!-
Ihr sehet leicht ein und fühlet mit mir
durch der Kampf hat seinen Gegenstand
seinen Preis und - seine
Wahlstatt gefunden, und eben, weil er so persönlich
so
individuell, so local
ist so kann
also an sich so unbedeutend ist - so kann er
so wichtig werden,
denn eben um das Persönliche, das Individuelle, das Lokale
zu
halten, muß man es sinken lassen und das Unpersönliche, Allgemeine
und
Geistige an sich hinstellen welches dem Persönlichen,
Individuellen und Lokalen zum
Grunde lag. Ich mag nicht ins
Einzelne vergleichend mit schon geschichtlichen That-
sachen
eintreten; allein - ist - wenn die Sache zu einem klaren
sicheren
Ende kommen soll dieß wo anders zu finden
als in der Aufstellung und Ver-
theidigung
der Grundsätze reiner freyer
Menschenerziehung?- ?- und die
Fortentwickelung davon?- die
Folgen?- die Folgen, wenn wir treu sind?-
"Hier
liegen die geeinten Menschen, geeint kämpfend und sterbend
für
"freye Geistes- und Menschheitsentwickelung, noch im Tode
geeint, wie das
"Gesetz der Menschheitsfreyheit ihnen gebot."
(:wenn auch nur bürgerlich todt:)
Genug die ganze Sache ist
wichtig - ist wichtig durch die Art wie wir das Ganze
im Gemüthe
tragen; darum ist die Frage vor allem an uns nöthig: was
wollen
wir denn eigentlich erringen?-
was können wir bey dem fesselnden
Druck
der zunächst auf der Welt deutscher Zunge liegt, (die
Schw[eiz] ganz mit eingeschlossen)
was können wir da gewinnen?- Ist die Pflege des uns
von Gott an-
vertrauten jungen Menschenlebens nicht das
wichtigste was wir thun können?-
Ich kann Euch nicht sagen was in
diesen Tagen alles in meinem Gemüthe lebte
deutet den Gesang den
Kriegsgesang: "Hinaus in die Ferne." auf einen geistigen
Kampf
und Ihr könnet ahnen was ich zu sagen habe; - ja, wenn es
bey
einem geistigen Kampf bliebe. Die nächste Folge wäre
vielleicht bald
eine Trennung unserer Lebensmittheilungen. Die
Lebensspannung und der Lebens-
druck ist nur überall zu groß, zu
groß um gute Früchte, Früchte reines Mensch-
heitslebens zu
bringen, aber nicht zu groß, um vielseitig Gefahr zu
bringen;
mindestens eine Lebenstrennung zwischen unserm, meinem -
und dem Keilhauer
Leben.- Also mit Mannesblick das Ganze
aufgefaßt.-
(Am 19en Jan:)
** Die jetzige
Zeit unseres Lebens und dessen Erscheinungen dünkt mich im
Allgemeinen und Be-
sondern so über alles wichtig, daß man nichts
verabsäumen, nichts unbeach-
tet vorüber gehen lassen darf was
Gemüth und Geist zur Klärung desselben
darbiethet [sc.:
darbiethen], so stehen den[n] noch zwey Gedanken hier, von welchen
einer schon seit
längerer Zeit in mir lebt, der andere aber jetzt
eben erst in mir sich los[-]
windet; der erste ist: wie sich mir
mehrmals im Leben wiederkehrend spä[-]
ter die Lebensverhältnisse
de im Bereich meiner Umgebungen
zeigen, deren
Erscheinen mir früher sehr lieb, ja erwünscht
gewesen wäre, die ich /
[1R]
aber nun nicht mehr mit
meinem Lebenszweck verweben, in die ich aber
nun nicht mehr zur
Erreichung meines Lebenszweckes eintreten mag,
weil ich nun das
Fesselnde desselben nicht nur durchfühle sondern sogar
klar
durchschaue. Mir ist es immer als sagte das Schicksal, die
Vorsehung zu mir:
- "siehe jetzt da Du ein- und durchsehender
geworden bist will ich Dir
"zeigen was du früher gewünscht hast,
ja sogar es auch Deiner Entscheidung
überlassen ob du es noch
annehmen, darein eingehen willst oder nicht."
So hat Bättwyl
und so alle Armenerziehungsanstalten als Erziehungsanstal-
ten
zur Anbahnung reinen [sc.: reiner] Menschenerziehung allen Werth für
mich verlohren,
warum? - weil man durch die von außen kommenden
materiellen Mittel
und Verhältnisse durch welche sie nur
entstehen und bestehen können, den
Geist derselben nicht nur
fesseln sondern ertödten will.- So hat die Über-
nahme die
Leitung eines Schullehrerseminariuns [sc: Schullehrerseminariums]
all zu welchem ich mich jetzt
wenigstens
melden konnte für mich alle Bedeutung verlohren,
warum?-
weil man in denselben nicht freye, freythätige
Menschenerzieher bilden
lassen, sondern nur Lehrmaschienen
gebildet lass sehen will: Man
kann
zwar auch in der Lehre und dem
Unterrichte in der Erziehung die Fesseln immer
feiner bilden
immer weniger un sichtbarer machen
allein sie werden dann um so viel
gefährlicher. Ich möchte fast
sagen weil man jetzt in dem immer
mehr verfeinerten positiven
Unterricht die Fesseln um den menschlichen Geist
und das
menschliche Gemüthe immer unsichtbarer schlingt, um so mehr sieht
man
daß sich die Völker und so die einzelnen Menschen auf diesem
Wege sich der innern und äußern
Fesseln ihrer Ent-
wickelung nicht entwinden können, sondern
noth-
wendig ihrer Vernichtung entgegen gehen müssen. Denn - wenn
auch
wirklich die äußern Fesseln, wie ja dieß schon oft da war
aufgehoben
zerbrochen werden sollten, so würde der gefesselte
Geist, das gefesselte
Gemüthe, die innere Unfreyheit des Geistes
u Gemüthes diese äußere Lebensfrey[-]
heit nicht zur Erreichung
des Menschheitszieles benutzen können.
Barop und Middendorff
beachtet dieß, prüft das Leben in seinen Erscheinungen
nach
dieser Lebensansicht. Laßt uns als ein
Ganzes, als ein Einiges jene mer[k]-
würdigen
Worte beachten und anwenden, die ich Euch in Beziehung auf mich
schon
früher mittheilte:
"Außer Dir suchst
Du die Welt und eine beßre blüht dir
im Innern (in dem Innern
"Deiner Familie innerhalb Deiner Kinder)
Dir auf, baue Dir bessere an. We-
"nige hören das Wort und die es
hören sie meynen leichter mit andern
"den Kampf als ihn mit sich
zu bestehen. Dreymal und mehrmal beglückt
"der sich des Herzens
goldenen Frieden (der sich im Herzpunkt seiner Familie
"den
goldenen Frieden) bewahrt) er nur
kennt den Genuß mit welchem das
"Streben belohnet"[.]
Hier schließt sich nun das zweyte an was ich Euch zu sagen habe: -
Weil man
mich in meinem Streben zur Erfassung
des Innern gar nicht versteht,
sondern
smich nur nach sich mißt
also mein Streben nach einen [sc.: einem] Erfassen
des Äußern
gerichtet auffaßt und
hinstellt, so betrachtet man mich gleichsam als einen
Eroberer,
dessen Streben man in seiner tiefsten Wurzel untergraben
müsse
freylich <mein>
erstrebe ich daß jeder Einzelne in sich das Allgemein
Menschheitliche
erringen und so wird denn wohl ein Jeder sein
selbst und nicht eines Andern, da-
durch wird aber freylich der
Grund und Boden für die Herrschsucht beengt, darum
denn ihr und
ihrer Anfänger grimmvolles Ankämpfen gegen mein rein als einfach
mensch[-]
liches Bemühen. Lassen wir ihnen darum den Grund und
Boden
nach welchem sie so geizen, die Menschheit verliehrt durch
ihren seinen Verlust
nichts[.]
Aber halten wir dagegen mein Streben als ein
gemeinsames fest das Inner-
ste zu erfassen; lassen wir dagegen
die uns umgebenden, wieder so vernichtend auf uns
eindringenden
Lebensverhältnisse dazu dienen daß sich unser Leben in Einer
Lebensthatsache, in
Einem Lebensgefühl, in Einem Lebensgedanken
einige, so haben wir, und die Wahrheit und das Leben
den Sieg
davon getragen. Aber, ohne dieß, laßt uns das Gewichtvolle eines
Ausspruchs Aug:
<Mohlmanns>
erwägen: - "Auch die höchste Kraft reibt sich auf wenn
das Herz nicht bestimmt
weiß was es will." - Laßt unsere
Herzen, laßt unser Herz als Ein Herz klar und
mit Bestimmtheit
wissen, lebendig fühlen und sicher im Leben darstellen was es
will.- /
[2]
Ein Herz und Lebenspunkt, Ein Lebgedanke
muß in allen gleich als Ein Punkt, als Ein Gedanke
leben, wie die
drey oder vier Mittelpunkte 3er oder
4 gleichlanger Linien sich
in dem einen einzigen Mittelpunkt
eines Würfels oder einer Kugel einen
und dadurch eine
Unendlichkeit <neuer / reiner> Lebensgestaltungen bedingen.
Jetzt mein,
Barop und Middendorff jetzt weiß ich was ich wollte
wenn ich so oft zu Euch
sagte wenn sich nur erst ein Paar
Menschen wahrhaft verstehend zusammen
fänden. Nicht ein äußeres
annäherndes Verhältniß Verstehen
meynte ich; wie ächte
Liebe sich auch in ihrer Grundbedingung
nicht annähernd findet, sondern sich im Nu [bildet]
sondern ich
meynte, wenn sich nur erst zwey Menschen, auf welcher Stufe des
Bewußtseyns
auch Anfangs, zusammenfinden deren Lebgedanke
zugleich der höchste Lebgedanke ist. Die
Liebe zeigt was ich
meyne: die LebensMitten: - Lebenspflege - Lebenserhöhung -
Lebens
(Darstellung) Gestaltung
führen Liebende zusammen; und ihren in Eins zusammenfallenden sich
einenden
LebensMitten entfunkt neues Leben. Und bald finden
sich
die LebensMitten 3er und mehrerer Leben
in einer einigen LebensMitten Fa-
milie weil man ihr[e]
Erscheinung - geeint. Das Leben ist von nun an eingeboren
neu
erschienen ist reines Menschheitsleben, denn die Mitte aller Leben
ist -
Menschheitsleben - Gottheit in Menschheit. Sehet nun was
hier die Liebe zeigt
daß meynte ich von dem sich verstehen 2er oder 3er Menschen in Beziehung
auf des
Lebens höchsten Zweck. Wie ächte Liebe Alles in sich
genug hat und schon nur durch
ihr Erscheinen erhebend beglückend
belehrend wirkt (z.B. heile Familie) so
hat auch jener
[sc.: jene] höchste Lebenseinigung alles in sich genug ist glücklich
seelig in sich
und wirkt belehrend, erfreuend, beglückend ja
beseligend in sich und um sich.
Ich komme auf Abraham rc zurück.
In 3 Personen auch überdieß in 3 verschieden[en]
Generationen
nach einander war die LebensMitte (---*---) es ist ein
einger
lebendiger Gott; diese 3 Lebensmitten fielen wie die sich
rechtwinklich
durchkreuzenden gleichlangen Linien in 1 Würfel in
Eins zusammen und - die
so Eine Mitte wurde der Träger des
Mosaismus und - der Keim des
Christenthums. Wie heißt nun auf der
3en Stufe des Lebens Mitte?-
"Gottheit in der Menschheit"
Sehet Ihr
Freunde die Ihr so treue Bewahrer als Forscher der Wahrheit und des
Wahren
seyd, es erscheint mir auf das höchste wichtig daß sich
dieser ächte Lebensgedanke ge-
rad jetzt in all seiner
Einfachheit und Würde pp frey macht, jetzt wo man soweit
umher
die Menschheit mit Füßen tritt, daß sich dieser einfache Gedanke
gerad
an dem Orte und zu der Zeit frey macht an welchem und in
welcher Menschheit
in und durch Erziehung sich in
ihrer Reinheit und Klarheit darleben möchte;
Es ist Ihr
Freunde, die Ihr streng beachtend und prüfend den
Lebenserscheinungen
nachgehet gewiß auf das Höchste beachtend und
der Prüfung werth. Daß man ge-
rad in mir das Menschliche und
alles Menschheitliche mit Füßen treten und ver-
nichten möchte,
in mir der ich mein Leben aus ganz reiner freyer Selbstbestimmung der
Pflege
der reinen Menschheit im Menschen hingegeben habe. Der
Glaube an das rein Mensch[-]
liche im Menschen als seinen Grund
und Quelle in Gott habend ist der Grundstein
und die Quelle alles
meines Handelns, und vernichtet man, tritt man nicht gerad
in
dieser Beziehung aufs neue meine reinsten Bestrebungen mit Füßen?-
Scheint
es nicht - sagt es mir wenn es zu viel gesagt ist -
scheint es nicht als wolle
man in mir und durch mich allen
Glauben an die Menschheit im Menschen ver-
nichten?- Ihr Freunde
des Guten und Wahren! sagt was bleibt für unsere
Kinder für
unser[e] Söhne und Töchter zu hoffen übrig, wenn der Glaube an
die
Menschheit um sie herum aus dem Leben vertilgt ist?-?-?-
Darum traget Sorge und wirket dafür, daß in meiner und durch
meine
V persönliche Vernichtung
und gleichsam unter dem Schutze derselben
sich des Lebens der
Menschheit höchste Wahrheit, höchste Wahrheiten in
dem Leben und
für das Leben entwickeln und in und für dasselbe
erstarken.
Forschet in der Geschichte, forschet in der Natur und
im eigenen Leben und Ge-
müthe: Es ist wohl nur ein Ergebniß, es
will mir erscheinen die reine
gleichsam unbeleibte unverkörperte
Idee kann von der Menge jetzt noch
nicht aufgefaßt und
festgehalten, noch weniger kann ihr als solche eigentlich
im
Volke Eingang verschaf[f]t werden, erste Wahrnehmung; zweyte
Wahrneh[mun]g
diese Person oder das Verhältniß in und durch
welche oder welches die /
[2R]
Idee ins Leben eingeführt
werden soll muß vernichtet werden, muß unter-
gehen wie ein Ey
aus welchem neues Leben geboren wird, wie ein Saa-
menkorn. Es
erscheint als großes Natur[-] und Lebensgesetz: -
nur
aus
der Elemente Kampf geht neues reines Leben hervor. Wie
die Lehre
Jesu und unzählige Lebensbilder sagen, z.B. das Leben
ein steter Kampf
die sinnigen und sinnvollen Griechen ließen
selbst die Göttinn des Lieb[-]
reizes aus dem Schaume des Meeres
geboren werden.
Dieser jetzige Augenblick ist für die
Fortentwickelung des Menschenge-
schlechtes höchst wichtig und
darf um Alles willen nicht unbenutzt für
die Menschheit
vorübergelassen werden: -
(:Und
der mächtigste von allen Herrschern ist der Augenblick.
Schiller:)
Dieser
Augenblick muß dazu benutzt werden den Menschen vor allem
zur
Selbstbeobachtung, zur Beobachtung des eigenen Lebens und
dessen
Entwickelungsgesetze, so wie zur Beachtung der
Entwickelungsgesetze
alles Lebens so wohl im Menschenleben in der
Geschichte als in der Natur hinzu
führen. Wie dieß jetzt schon
mit größerer oder geringe[-]
rer Klarheit
Langethal in den [sc.: dem] hier
beyfolgenden Aufsatze gethan
hat. Wir müssen
ganz mit dem Publicum wie in unserm
Erziehungs[-]
und Unterrichtshause verfahren, wir müssen dem
Publicum Geburt
helfend zur Seite stehen daß es die Wahrheit der
Sache rein aus
sich und durch sich finden kann, gehe ich dann
auch zu Grunde, so ist der Ge-
danke die Wahrheit doch in irgend
einiger Menschen Brust, Herz und
Gemüthe gerettet, sie wird sich
dann dort zu seiner, zu ihrer, zur rechten
Zeit schon
f wieder frey machen.
Nochmals
forschet in der Geschichte, in der Natur im Fremd[-] u eigenen Leben;
macht
andere darinn forschen, führet andere darinn ein um die
Wahrheit, das
Wahre zu finden und im Leben festzuhalten,
anzuwenden; - so werden
wir in und durch den Streit selbst, so
wird der Angriff der uns und
mich vernichten soll mich und uns
selbst zu unserm ersten Ziele führen<:>
"Die Menschen (ihnen) sich, den
einzelnen Menschen sich selbst
zu geben."
so
werden wir die Menschen dahin führen Gottesführung und Leitung
in
der Menschheitentwickelung zu erkennen u.s.w. u.s.w.
Wie der
Johaannitterritter [sc.: Johaniterritter] um den Kampf gegen den
Drachen zu bestehen
seine Deggen [sc.: Degen] und sein Roß an
einem künstlichen Drachen übte, so habe ich früher
um mein
Gemüthe zu dem großen Lebenskampf - von dem ich längst wußte
daß
er mich erwartete - vorzubereiten durch das
Lesen die Grönlandsfahrer, die Reisen
nach dem NortPol
gelesen, wo, wenn eine, alles
zu vernichten drohende Gefahr
überstanden war, sich sogleich wieder
eine neue zeigte nur nur
[2x] Besonnenheit, Umsicht und thätige Ausdauer
endlich zum
erwünschten Ziele führte.- Ebenso habe ich mit der größten
Lebensanwendung und zur Stärkung für den vorausgesehenen
Lebens-
kampf mich zu stählen <Frewings> Kolumbus gelesen. Möchte
nun
Gott geben, daß wir nach solchen Lebens Vorkämpfern auch
durch
Besonnenheit, Ausdauer, Umsicht und Muth zum Ziele der
Menschheit ge-
langten.-
*
* *
Diese 3 Blätter können Dir Barop,
können Euch, Ihr Freunde eine kleine An-
deutung geben, wie um
die und während der Zeit des Schreibens derselben das
Leben
gewaltig und gewaltsam nach den entgegengesetztesten Punkten und
Enden
in mir auf und ab wogte, von solchen Lebenszuständen können
wohl nur
höchst wenige Menschen in sich eine Ahnung, einen
Begriff haben; dazu kommt daß
dieß unwürdige, ach, mehr als
unwürdige Vernichten alles Menschheitlichen
wie Gift auf mein
physisches Leben einwirkt; ich fühle mich nach solchen
Le-
bensangriffen immer wie vergiftet; es ist als fühlte ich als
wenn sich der
Gift einem edleren Theile des Leibes nach dem
anderen mittheilte und sich so
nach und nach einer von dem
anderen löse.- Erst nachdem das Leben durch diese
völlige
Vernichtung hindurch gegangen ist, erhebt es sich wieder.- Des
Lebens
Kampf um des Lebens Wahrheit u klare Gestaltung ist ein
schwerer Kampf!-
[Nachschrift
an den Rändern von 2R/2V]
Erinnert Euch daß man früher
und auch ganz namentlich
Fellenberg so gegen
Pestalozzi wie jetzt gegen mich zu Felde zog;
gedenkt, daß dort
Fichte sagte:
und wenn
selbst bey und durch Pestalozzi die
Anwendung noch so unvollkommen wäre, so wäre doch der Gr[un]dgedanke
wahr pp pp pp! stellt Euch auf die Höhe der Geschichte und!
Geschrieben am 19
en J. /