Ich
ergreife die Gelegenh[ei]t der D[urc]hreise eines
Freundes u.
vieljährigen Mitarbeiters
an der hies[igen] Erzieh[un]gsanstalt
HE
Barop d[urc]h
Cassel, Ew
Wohlg. den lange in mir ge-
tragenen Dank für die uns.[erm]
geschiedenen
Freund
Carl
bewiesene thätige Fre[un]dsch[a]ft
u. für Ihre lange Nachsicht
mit der Ihnen
schuldigen Leistung der Anstalt auszusprechen.
HE Barops, <des sehr innigen Fr[eun]des> des HE Carls
besonderer Zweck bey Überbringung dieser
Zeilen ist, v.[on]
Ew. Wohlgeb. zu erfahren,
daß wir nun sicher erwarten, die
v.[on] Seite
der Anstalt Ihnen geschickte An<z[eige]> nun
auch wirkl[ich] so<weit> ist. Können Ew. Wohlgeb.
HE
Barop über 1 [sc.: eine] mündl[iche] Anfrage irgend
1 [sc.:
eine] hoffende Antwort geben, so [würde ich] mich
sehr freuen;
sollten Sie je[doch annehmen]
daß HE p
Spohr dieß leichter [möglich
mache]
so ersuche ich Ew. Wohlgeb. [gefälligst doch]
ohne
Ihnen jedoch mit m[einer] Bitte [lästig zu]
fallen, HE Barop mit
dems.[elben] bekannt zu
machen! Genehmigen Ew. Wohlgeb. die
Versicherung
vorzügl[icher] Hochachtung u. bleibender
Dankbark[ei]t