Kurzbiographie Prof. Dr. Dres. h.c. Hartmut von Hentig

Kurzbiographie*

* Ausführlich: Hartmut von Hentig: Mein Leben - bedacht und bejaht. Bd. 1-2. München 2007

 

23.09.1925 Geboren in Posen. Vater: Dr. Werner Otto von Hentig (Diplomat), Mutter: Nathalie, geb. von Kügelgen
1927 Übersiedlung nach San Francisco (Kalifornien) (Vater: Generalkonsul)
1930 Umzug nach San Mateo (Kalifornien). Nach der Scheidung von seiner ersten Frau heiratet der Vater Luise von Mach
1931-1932 Besuch der Alamo Elementary School, danach der San Mateo District Public School
Nov. 1932 Rückkehr nach Deutschland
1933–1934 Besuch der Dorfschule in Landin über Rathenow im Havelland
April 1934 Übersiedlung nach Bogotá (Kolumbien) (Vater: Gesandter); Besuch des Colegio Alemán
Februar 1936 Rückkehr nach Deutschland. Besuch des Progymnasiums Garmisch-Partenkirchen. Im gleichen Jahr Übersiedlung nach Amsterdam (Vater: Generalkonsul). Besuch der Deutschen Schule („Kaiser-Wilhelm-Gymnasium“) in Amsterdam
Nov. 1937 Rückkehr nach Berlin. Besuch des Französischen Gymnasiums
1943 Abitur, anschließend Reichsarbeitsdienst und Wehrmacht
Mai–Sept. 1945 Amerikanische Kriegsgefangenschaft
WS 1945–1948 Studium der Altphilologie an der Georg-August-Universität Göttingen
1949–1950 Fortsetzung des Studiums am Elizabethtown-College (Pennsylvania)
Frühjahr 1950-1953 Fortsetzung des Studiums an der University of Chicago (Illinois)
Juni 1953 Abschluss mit der Promotion zum PhD (Dissertation: Thukydides Sophos)
Juli 1953 Rückkehr nach Deutschland
Sept. 1953– Ostern 1955 Lehrer am Birklehof (Schwarzwald)
WS 1955/56 Lehramtsstudium an der Georg-August-Universität Göttingen
Februar 1956 1. Staatsexamen für das Lehramt an Höheren Schulen
Mai 1956 Beginn des Referendariats am Uhland-Gymnasium Tübingen
Mai 1957 2. Staatsexamen für das Lehramt an Höheren Schulen in den Fächern Latein, Griechisch und Englisch
April 1957 Studienassessor am Uhland-Gymnasium Tübingen
April 1960 DFG-Forschungsprojekt: Didaktik des altsprachlichen Unterrichts
1962/63- 1968 Ruf an die Georg-August-Universität Göttingen auf den Lehrstuhl von Erich Weniger; Antritt zum Sommersemester 1963
1966 Berufung in den Wissenschaftlichen Beirat zur Gründung der Universität Bielefeld
Oktober 1968 Ruf an die Universität Bielefeld. Hartmut von Hentig verbleibt in der Aufbauphase zunächst in Göttingen („Außenstelle der Universität Bielefeld“), bevor er nach Bielefeld übersiedelt
1974 Eröffnung von Laborschule und Oberstufen-Kolleg. Wissenschaftlicher Leiter: Hartmut von Hentig
1988 Emeritierung
1994 Übersiedlung nach Berlin



Ehrenämter und Beratungsaufgaben im Wissenschaftsbereich (Auswahl)



Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Stiftung Volkswagenwerk
Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)
Deutscher Bildungsrat, Unterausschuss
OECD-„Examiner“
Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung (DAfSD)
Goethe-Institut



Ehrungen (Auswahl)



1969 Schillerpreis der Stadt Mannheim
1981 Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin
1985 Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg
1986 Sigmund-Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
1991 Ehrendoktorat des Elizabethtown-College (Pennsylvania)
1998 Ernst-Christian-Trapp-Preis der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
2003 Eugen-Kogon-Preis der Stadt Königstein
2004 Ehrendoktorat der Universität Kassel
Berlin, Dezember 2011

Informationsmaterial