Personen W

Wach, Adolf PND
1843–1926; Rechtswissenschaftler; 1869 o. Professor in Rostock, 1871 in Tübingen, 1872 in Bonn und 1875 in Leipzig (bis 1920); königl.-sächs. Geheimer Rat u. zeitweise Mitglied der sächs. Ersten Kammer
Wach, Joachim PND
1898–1955; Religionswissenschaftler und Soziologe; Enkel Adolf Wachs; seit 1929 Prof. in Leipzig; Kollege, Fachgenosse und Freund EDUARD SPRANGERs an der Universität Leipzig; 1935 entzogen die Nationalsozialisten ihm auf Grund seiner Herkunft die Lehrbefugnis – Emigration in die USA
Wachsmuth
Wachsmuth (Frau)
Ehefrau von Andreas B. Wachsmuth
Wachsmuth, Andreas Bruno PND
1890–1981; Lehrer und Germanist; 1950–1971 Präsident der Goethegesellschaft
Wackerle, Josef PND
1880–1959; Partenkirchener Bildhauer, Plastiker und Objektkünstler
Wackernagel
Wackernagel, Martin PND
1881–1962; Schweizer Kunsthistoriker; 1917 a.o. Professor in Leipzig, Leiter des dortigen Kunstvereins; seit 1920 ord. Professor in Münster (Westfalen); seit 1912 verheiratet mit der Schriftstellerin Ilse von Stach
Wächter
Waentig, Heinrich Karl Moritz PND
1843-1917; Exzellenz, Wirklicher Geheimer Rat, Dr. jur. Dr. phil.h.c., 1895 Ministerialdirektor im sächsischen Ministerium für Kultur und öffentlichen Unterricht]
Wagenhäuser
Wagenmann, August PND
1863–1955; Augenarzt; von 1910–1935 Prof. für Augenheilkunde in Heidelberg
Wagenschein, Martin PND
1896–1988; Pädagoge; Lehraufträge: 1949 am Pädagogischen Institut in Jugenheim/Bergstraße für Naturwissenschaftliche Erkenntnispsychologie und zugleich seit 1952 an der Technischen Hochschule Darmstadt für Praktische Pädagogik, zudem von 1956–1978 Honorarprofessor in Tübingen
Wagner (Frau)
Wagner (Frau)
Wagner, Adolph PND
1835–1917; Volkswirtschaftler; 1870–1916 Prof. in Berlin
Wagner, Fritz
Wagner, Richard PND
1813–1888; Komponist, Dramatiker und Dirigent
Wagner, Wilhelm
Dr.; Generalkonsul in Kobe-Osaka, später deutscher Gesandter in Mandschukuo; es54/025
Wahl, Hans PND
1885–1949; Goethe-Forscher; seit 1917 Direktor des Goethe-Nationalmuseums in Weimar
Wahnschaffe, Erika
Waiblinger, Wilhelm PND
1804–1830; Dichter und Schriftsteller; Freund von Friedrich Hölderlin und Eduard Mörike
Wais, Kurt PND
Wais, Silvia
Wais, Roland
Walahfridus Strabo PND
808/9–849; Benediktiner, Dichter, Botaniker und Diplomat
Waldberg, Violetta von
1877–1942; Ehefrau/Witwe von Max von Waldberg; beging 1942 Selbstmord
Waldberg, Max von PND
1858–1938; Sprach- und Literaturwissenschaftler; Professor an der Universität Heidelberg
Walden, Paul PND
1863–1957; dt.-baltischer Chemiker
Waldersee, Alfred Grav von
Waldersee, Etta Gräfing von PND
Wallach
Wallenstein, Albrecht PND
1583-1634; Feldherr und Staatsmann, Hzg. von Friedland (seit 1625), Fürst von Sagan (seit 1627/28), Hzg. von Mecklenburg (seit 1627/29)
Waller, Elisabeth
Wallner
Wallner, Klaus
Wallner (Frau)
Wallner, Nikolaus
genannt „Nico“; Neffe Kerschensteiners und Schüler EDUARD SPRANGERs; promovierte Dez. 1923 in Berlin bei EDUARD SPRANGER mit einer Arbeit über „Liberale, sozialistische und demokratische Gedankengänge in Fichtes Staatsphilosophie“ (Korreferent H. Maier). Die Arbeit liegt nur maschinenschriftlich vor. W. war Schriftleiter der „Zeitschrift für Geschichte und Erziehung des Unterrichts“ (1911–1938), die von der Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte herausgegeben wurde.
Wallroth, Ruth
Waln, Nora PND
1895–1964; US-amerikanische Journalistin und Autorin
Walter/Walther
Walter/Walther (Frau)
Walter/Walther oder Wolther
Walther
Walther (Tochter)
Waltershausen, von
Walz, Heinrich
Dr.; ein Bekannter, vielleicht Schüler i.w.S., aber nicht Promovend EDUARD SPRANGERs
Walzel, Oskar PND
1864–1944; österr. Literaturwissenschaftler; Universitätsprofessor in Bern (1897), Dresden (1907) und Bonn (1921)
Wang, Wen-Tsin PND
Schüler EDUARD SPRANGERs, der bei ihm promovierte mit einer Arbeit über: Das ländliche Berufsschulwesen in Deutschland bis zum Jahre 1933, Berlin-Charlottenburg 1937 (Korreferent → Baeumler!); W. trat als Übersetzer von Schriften EDUARD SPRANGERs ins Chinesische hervor
Wank, von
Freund von Felizitas Witting
Warens, Francoise-Louise de PND
1699–1762; zeitweilig wichtigste Bezugsperson von Jean-Jacques Rousseau
Waßner
Watter, Oskar von PND
1861–1939; Generalleutnant
Weber
Weber
Weber, Adolf PND
1876–1963; Nationalökonom; lehrte ab 1908 in den Universitäten Köln, Breslau, Frankfurt a. M., bis er 1921 Max Weber auf den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre der Universität München folgte
Weber, Alfred PND
1868–1956; Nationalökonom, Soziologe und Kulturphilosoph; seit 1907 (unterbrochen durch 1. Weltkrieg) nationalökonomischer Lehrstuhl in Heidelberg; Bruder von Max Weber
Weber, Anna
Weber, Dietrich
Schulleiter der Kaiser-Wilhelm-Schule in Shanghai
Weber, Georg PND
1808–1888; Historiker und Klassischer Philologe
Weber, Helene PND
1881–1962; Politikerin; 1920–1933 als Ministerialrätin im Preußischen Ministerium für Volkswohlfahrt Leitung des Dezernats "Soziale Ausbildung und Jugendfragen"; 1924–1933 Reichstagsabgeordnete der Deutschen Zentrumspartei
Weber, Marianne (geb. Schnitger) PND
1870–1954; Frauenrechtlerin, Soziologin und Rechtshistorikerin; Ehefrau von Max Weber
Weber, Max PND
1864–1920; Sozialökonom, Wirtschaftshistoriker und Soziologe; Prof. für Nationalökonomie in Freiburg, Heidelberg und München
Weber, Wilhelm PND
1882–1948; Althistoriker; 1931–1945 Professor in Berlin; galt als überzeugter Nationalsozialist
Wechßler, Eduard PND
1859–1949; Romanist; seit 1920 Prof. in Berlin
Weddigen, Otto PND
1851–1940; Schriftsteller und Literaturhistoriker
Wedekind, Frank PND
1864–1918; Schriftsteller und Schauspieler
Wedemeyer (o.ä.)
Wedemeyer (Frau)
Wegmann
Wegner
Wegscheider, Hildegard PND
1871–1953; Studienrätin, Schulreformerin; gründete 1900 in Berlin eine Mädchenschule mit gymnasialem Charakter; von 1919-1933 war sie preußische Landtagsabgeordnete der SPD
Weichert
Weidemann, Johannes
1897–1954; Jurist, Politiker (NSDAP) und SS-Führer; von 1933–1945 Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale)
Weidenreich, Franz PND
1873–1948; Anatom, Anthropologe und Erforscher der menschlichen Evolution; KH fertigt für ihn zeitweise Zeichnungen an
Weinel, Heinrich PND
1874–1936; ev.- luth. Neutestamentler; Prof. der Theologie in Jena; von Juni 1916–Nov. 1918 Lazarettprediger in Görlitz; Ehemann von Ada Weinel, geb. Thönes
Weinel, Katharina (verw. Diehm, verh. Franz)
Weingartner, Felix PND
1863–1942; österr. Dirigent, Komponist, Pianist und Schriftsteller
Weinhard
Weininger, Otto PND
1880–1903; österr. Philosoph und Psycholog
Weinkauf, (Frau)
Weinreich, Otto PND
1886–1972; Klassischer Philologe; von 1921–1954 Prof. an der Universität Tübingen
Weinstock, Heinrich PND
1889–1960; Philosoph und Pädagoge; seit 1949 Professor für Philosophie und Pädagogik in Ffm.
Weisbach, Werner PND
1873–1953; Kunsthistoriker; 1921–1933 Professor in Berlin; 1933 aus sog. rassischen Gründen (Jude!) entlassen; emigrierte 1935 in die Schweiz; Mitglied der Mittwochsgesellschaft
Weischedel, Käte PND
Geb. Grunewald, Ehefrau von Wilhelm Weischedel
Weischedel, Wilhelm PND
1905–1975; Philosoph; Prof. in Tübingen, ab 1953 in Berlin
Weise
Weise (Frau)
Ehefrau von Georg Weise
Weise (Frau)
Ehefrau von Adolf Weise, Schwiegertochter von Anna Weise
Weise
[1854]–1943; Oberstleutnant aus Frankfurt/M.; Ehemann von Anna Weise
Weise, Adolf
Sohn von Anna Weise;
Weise, Anna
[* 1863]–1957; Cousine KHs aus Ffm.; Ehefrau von Oberstleutnant Weise; Mutter von Alwina (verh. Schmitz), Georg, Willi und Adolf Weise
Weise, Anneliese
Ehefrau von Richard Weise
Weise, Georg PND
1888–1978; Kunsthistoriker; seit 1913 Prof. in Tübingen
Weise, Richard
† 1945; 3. Sohn von Anna Weise, Ehemann von Anneliese Weise
Weise, Will
Sohn von Anneliese und Richard Weise, Enkel von Anna Weise
Weise, Willi/Willy
jüngster Sohn von Anna Weise
Weiser, Christian Friedrich PND
geb. 1869; 1911 Promotion in Heidelberg; Werke u.a.: Die Hoffnung des Iren (Gotha 1915); Shaftesbury und das deutsche Geistesleben (Leipzig 1916)
Weishaupt, Liese
Leipziger Bekannte KHs; Tochter von "Tante" Jettchen Rothmaler
Weiß
Weiß
Weitsch, Eduard PND
1883–1955; Volksschullehrer; zusammen mit Fritz Laack Herausgeber der Zeitschrift „Freie Volksbildung“; 1920–33 Gründer und Leiter der Heimvolkshochschule Dreißigacker bei Meiningen; 1934–1955 in Oberhaching-Deisenhofen bei München; 1945–1951 maßgeblich am Wiederaufbau der Erwachsenenbildung beteiligt; Werke u.a.: Dreißigacker – Die Schule ohne Katheder (1952)
Weizsäcker, Carl Friedrich von PND
1912–2007; Physiker, Philosoph und Friedensforscher; Sohn von Ernst und Marianne von Weizsäcker
Weizsäcker, Ernst von PND
1882–1951; Diplomat, SS-Brigadeführer und Staatssekretär des Auswärtigen Amtes; ab Sept. 1933 Gesandter in der Schweiz; im April 1938 wurde Weizsäcker als SS-Mann Nr. 293.291 zum SS-Oberführer befördert und dem persönlichen Stab Himmlers zugeteilt; 1938–1943 Staatssekretär im Auswärtigen Amt in Berlin; 1943–1945 dt. Botschafter im Vatikan
Weizsäcker, Marianne von (geb. von Graevenitz) PND
1889–1983; seit 1911 Ehefrau von Ernst von Weizsäcker; Schwester des Bildhauers Fritz von Graevenitz
Weizsäcker, Viktor von PND
1886–1957; Mediziner und Pionier in der psychosomatischen Medizin und der Medizinischen Anthropologie; seit 1945 (Flucht aus Breslau) Prof. für Klinische Medizin in Heidelberg; Bruder von Ernst von Weizsäcker
Wellek, Albert PND
1904–1972; Psychologe; seit 1946 an der Universität Mainz
Weller, Johann Georg PND
1766–1826; Pädagoge und Kirchenmusiker
Welskopf, Rudolf
1902–1979; Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
Welte
Weltz/Waltz, Angelika
Wende, Erich PND
geb. 1884; Jurist; dort seit 1932 Leiter der Abteilung für Schul- und Lehrerbildungswesen im Preuß. Kultusministerium; 1947 Staatssektretär im Niedersächs. Kultusministerium
Wendland
Wendling, Cläre
Schwester von Rösel Wendling-Hecht, der Zahnärztin und Freundin KHs
Wendling, Karl PND
1875–1962; Violinist und Musikpädagoge; 1909–1949 Professor am Konservatorium Stuttgart; Leiter des Wendling-Quartett
Weniger, Erich PND
1894–1961; Pädagoge; Professor für Pädagogik an Pädagogischen Akademien in Kiel, Altona, Frankfurt/Main und ab 1945 in Göttingen
Wenke (Frau)
Wenke, Doris
Wenke, Hans PND
1903–1971; Pädagoge u. Psychologe; Schüler EDUARD SPRANGERs; promovierte in Berlin bei ihm mit einer Arbeit über: Die methodischen Grundlagen der Theorie des objektiven Geistes in Hegels Philosophie, Halle 1926 (Korreferent → H. Maier); 1928–1938 Dozent am Institut für Ausländer an der Universität Berlin, zugleich 1929–1934 Leiter des Pädagogischen Rundfunks und ab 1936 Assistent EDUARD SPRANGERs; führte 1937 die „Erziehung“ nach dem Ausscheiden Flitners und Litts mit EDUARD SPRANGER zusammen weiter; habilitierte sich 1938 mit EDUARD SPRANGERs Hilfe in Frankfurt; 1939 Dozent in Erlangen, 1941 a.o. Prof., 1943 o. Professor dortselbst; nach 1945 in Erlangen entlassen, nachdem es wegen Ws. Rolle in der NS-Zeit zum Konflikt zwischen ihm u. → Günther und zu entsprechenden Untersuchungen gegen W. gekommen war; dann Ordinarius in Hamburg, Bochum u. seit 1949 in Tübingen; 1951 Dekan dortselbst; 1953 Ruf nach Bonn (→ Litt-Nachfolge) u. Rektor in Tübingen; 1954 Kultursenator in Hamburg; seit der Veröffentlichung von Seeligers Dokumentation „Braune Universität“ (1964–1967) Objekt einer erbitterten Kontroverse über seine Rolle im Dritten Reich; schließlich Ausscheiden aus dem Amt und Wechsel an das Bredow-Institut in Hamburg. Werke u.a.: Hegels Theorie des objektiven Geistes (1929); Entwicklung und Wandlung der deutschen Schule in Idee und Gestalt seit der Jahrhundertwende (1939)
Wenke, Ursula
Wenle (?)
Wentscher (Frau)
Wentzel, Hermann
1820–1889; Architekt
Wentzel
Werfel, Franz PND
1890–1945; dt.-böhmischer Schriftsteller
Wernicke, Luise
Schülerin EDUARD SPRANGERs in der Knauerschen Schule
Wertheimer, Max PND
1880–1943; gilt als der Haupt-Begründer der Gestaltpsychologie bzw. der Gestalttheorie; von 1922–1929 a.o. Prof. für Psychologie an der Universität Berlin; 1929-1933 o. Professor für Psychologie in Frankfurt
Wesle
Wessel, Horst PND
1907–1930; SA-Sturmführer bei der NSDAP (noch in der Opposition), der im Jan. 1930 von einem Mitglied der KPD erschossen wurde
Westarp, Kuno Graf von PND
1864–1945; Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker
Westhöfer
Wetter, Ernst
1877–1963; Ökonom; von 1939–1943 Mitglied des Bundesrats
Wetterer, Josef PND
Dr. med. für Haut- und Harnkrankheiten in Mannheim; Werke u.a.: Handbuch der Röntgentherapie (Leipzig 1908)
Wetzel/Watzel
Weymann
Wezel, Johanna, verh. Richter
von EDUARD SPRANGER „Wezelchen“ genannt; eine jener 7 Studentinnen der Leipziger Frauenhochschule (vgl. Anm. 2 zu EDUARD SPRANGER 03./05.05.1915, S. 170), die sich 1915 auf dem Höhepunkt des Konfliktes in deren Leitungsgremium aus Solidarität mit EDUARD SPRANGER und → Wilhelm Biermann hatten exmatrikulieren lassen und die von da an von EDUARD SPRANGER gesondert mit Lehre versorgt wurden; zusammen mit → Gertrud Bäumer, → Alice Salomon, → Charlotte Dietrich und → Lili Dröscher Vertreterin der (akademischen) Frauenbewegung; seit 1919 tätig am Frauenseminar für soziale Berufsarbeit in Frankfurt/Main; 1933 Emigration Großbritannien, 1934 nach Kanada mit Ehemann Lothar Richter, der ebenfalls bei EDUARD SPRANGER studiert und für ihn als Famulus gearbeitet hat
Wichmann, Ottomar PND
1890–1973; seit 1931 a.o. Prof. für Philosophie, Praktische Pädagogik und Didaktik in Berlin, ab 1939 in Wien
Wiechert, Ernst (Pseud. Barany Bjell) PND
1887–1950; Schriftsteller; bis 1933 Studienrat; 1938 wegen seiner Regimekritik im KZ, dann unter Gestapoaufsicht; lebte ab 1948 in der Schweiz
Wiechert, Paula Marie gesch. Junker, geb. Schlenther
1889–1972; seit 1932 die 2. Ehefrau von Ernst Wiechert
Wiecker, Gertrud
Wiegand, Marie geb. von Siemens PND
seit 1900 die Ehefrau von Theodor Wiegand; zweite Tochter des Bankiers Georg von Siemens
Wiegand, Theodor PND
1864–1936; Archäologe; Mitbegründer des Berliner Pergamonmuseums; 1911–1931 Direktor der Antikenabteilung der Berliner Museen; Mitglied der Mittwochsgesellschaft
Wieland, Christoph Martin PND
1733–1813; Dichter, Übersetzer u. Herausgeber
Wiener, Otto Heinrich PND
1862–1927; Physiker; ab 1895 Professor an der Universität Gießen; 1899 folgte er dem Ruf an das physikalische Institut der Leipziger Universität
Wiener-Pappenheim, Anna
1862–1948; ältere Schwester von Gertrud Pappenheim; 1902–1913 Leitung des Kindergärtnerinnenseminars, dann der Kinderpflegerinnenschule des "Berliner Fröbel-Vereins"
Wiese, Leopold von PND
1876–1969; Soziologe und Volkswirt, Hochschullehrer; 1919 Direktor am „Forschungsinstitut für Sozialwissenschaften“ in Köln und Professor für wirtschaftliche Staatswissenschaften und für Soziologie an der Universität zu Köln
Wiese, Ludwig PND
1806–1900; Pädagoge, Oberregierungsrat im preußischen Kultusministerium (1852–1875), Vorsitzender der Reichsschulkommission
Wieser, Friedrich Freiherr von PND
1851–1926; Volkswirt und Soziologe; Prof. d. Staatswissenschaften in Wien; 1917/18 österr. Handelsminister unter Kaiser Franz Josef I
Wieser, Marianne von
1867–1942; Ehefrau/Witwe von Freiherr von Wieser; schenkt ES eines Original-Radierung von Schmutzer aus dem Besitz ihres verstorbenen Mannes
Wieser, Max PND
1890–1946; Bibliothekar und Volkskundler; Werk u.a.: Der sentimentale Mensch. Gesehen aus der Welt holländischer und deutscher Mystiker im 18. Jahrhundert, Gotha 1924"
Wiethüchter, Walter
Wilamowitz-Moellendorff, (Hildegard?)
Wilamowitz-Moellendorff, Marie geb. Mommsen PND
1855–1936; älteste Tochter von Theodor Mommsen; sei 1878 Ehefrau von Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff; das Paar bekam drei Söhne und vier Töchter: Dorothea (1879–1972), Adelheid (1881–1954), Gottfried Hermann († 1882), Tycho (1885–1914), Hermann (1887–1930) und Hildegard (1892–1989)
Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von PND
1848–1931; klassischer Philologe, lehrte und forschte als Professor in Greifswald (1876–1883), Göttingen (1883–1897) und Berlin (1897–1921); heiratet 1878 Marie Mommsen, die älteste Tochter von Theodor Mommsen
Wilcken, Ulrich PND
1862–1944; Althistoriker; seit 1917 Professor in Berlin; Mitglied der Mittwochsgesellschaft
Wilde, Oscar PND
1854–1900; irischer Schriftsteller
Wildenbruch, Ernst von PND
1845–1909; Schriftsteller u. Diplomat
Wildermuth, Eberhard PND
1890–1952; Politiker (FDP/DVP); seit 1949 Bundesminister für Wohnungsbau; Bruder von H. Wildermuth
Wildermuth, H.
ärztl. Leiter der Heilanstalt Winnental in Winnenden; Bruder von Eberhard Wildermuth
Wildgrube, Max PND
1873–1954; Lerer, 1916–1918 Reichstagsabgeordneter. Dr. phil; Aufsätze: Fr. d. Gr. als Fürst, Fr. d. Gr. als Philosoph
Wildhagen, Susanne (verh. Tiemann)
Wilhelm (Kronprinz von Preußen) PND
1882–1951; der letzte Kronprinz des Deutschen Reiches und von Preußen, Sohn Kaiser Wilhelms II. und dessen Ehefrau Kaiserin Auguste Viktoria
Wilhelm I. (Deutsches Reich) PND
1797–1888; seit 1858 Regent und seit 1861 König von Preußen sowie ab 1871 Deutscher Kaiser
Wilhelm II. (Deutsches Reich) PND
1859–1941; Sohn Kaiser Friedrichs III.; von 1888 bis 1918 Deutscher Kaiser und König von Preußen
Wilhelm II. (Württemberg)
1848–1921; von 1891–1918 der vierte und letzte König von Württemberg; nach seiner Abdankung 1918 nahm den Titel eines "Herzogs von Württemberg" an
Wilhelm (Frau)
Wilhelm (Frau)
Wilhelm, Julius PND
1896–1983; Romanistik-Professor in Tübingen; es50/007: Romanist
Wilhelm, Richard PND
1873–1930; Sinologe
Wilhelmine Friederike Sophie (Brandenburg-Bayreuth, Markgräfin) PND
1709–1758; Tochter des Königs Friedrich Wilhelm I.; durch Heirat spätere Markgräfin von Brandenburg-Bayreuth
Wilken
Wille (Frl.)
Wille, (Frau)
Wille, Bruno PND
1860–1928; Prediger, Philosoph, Journalist und Schriftsteller; wurde zus. mit Bölsche zum Wegbereiter des Friedrichshagener Dichterkreis
Wille, Hete
Wille, Hedwig (gen. Hete), verh. Rothart
Bekannte KHs; Tochter von Frau Wille, Schwester von Elsbeth Gunzert geb. Wille
Wille, Jakob PND
1853–1929; Direktor der Universitätsbilbliothek Heidelberg von 1902–1922;
Wille, Max
Willemer, Marianne von PND
1784–1860; aus Österreich stammende Schauspielerin und Tänzerin; Goethe verewigte sie im „Buch Suleika“ seines Spätwerks "West-östlicher Divan"
Willige, Wilhelm PND
Willmann, Franz
Wilson, Thomas Woodrow PND
1856–1924; Prof. der Rechts- u. Staatswissenschaften; 28. Präsident der USA (Demokrat) von 1913–1921
Wimmer, Thomas PND
1887–1964; Politiker der SPD; von 1948–1960 Oberbürgermeister von München
Winckelmann, Johann Joachim PND
1717–1768; Archäologe, Antiquar und Kunstschriftsteller; gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und der Kunstgeschichte
Windelband, Vera
Geb. Theil, Ehefrau von Wolfgang Windelband
Windelband, Wilhelm PND
1848–1915; Philosoph; 1876 Prof. in Zürich, 1877 in Freiburg i. Br., 1882 in Straßburg; 1903 wechselte er an die Universität Heidelberg
Windelband, Wolfgang PND
1886–1945; Historiker; zu SS 1925 nach Königsberg berufen, 1926 Personalreferent für die Universitäten in Heinrich Beckers Ministerium und Honorarprofessor der Universität Berlin; 1933 Ernennung zum o. Professor der Universität Berlin; Sohn von Wilhelm Windelband
Windscheid, Katharina (Käthe) PND
1859–1943; Dr. phil.; Frauenrechtlerin und Wegbereiterin für das Frauenstudium in Deutschland; seit 1894 Direktorin der Gymnasialkurse für Mädchen des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins in Leipzig; ab 1914 Lehrerin an der II. Höheren Mädchenschule (Oberrealschule) in Leipzig
Windscheid, Lotte geb. Pochhammer PND
† 1918; Malerin; Frau des Juristen Bernhard Windscheid, Mutter von Katharina Windscheid
Wingeleit, Röschen
[*1863]–1945; ESs neue Haushälterin nach dem Umzug in den Hohenzollerdamm 39
Winger (Frau)
Winkelmann (Frau)
Winkler, Emil PND
1891–1942; Romanist; seit 1925 Prof. an den Universitäten Innsbruck, Wien, Heidelberg und seit 1938 Berlin
Winnig, August PND
1878–1956; Gewerkschafter und Schriftsteller; seit 1924 freier Schriftsteller in Potsdam
Winter, Carl/Karl
Winter, Gertrud
Schülerin EDUARD SPRANGERs in der Knauerschen Schule
Winter, Gertrud geb. Meyer
Nichte von Aenne Knaps verwandt; Schwester von Hellmut und Erich Meyer
Winter, Hanni verh. Popp(e)
jüngste Tochter von Gertrud Winter; Großnichte von Anne Knaps
Winter, Lotte (verh. Krönig)
Tochter von Gertrud Winter; Großnichte von Anne Knaps
Winter, Liesel
Tochter von Gertrud Winter; Großnichte von Anne Knaps
Winterfeld
Forstmeister; Ehemann von Hilde Malcus und Vater von Hannelore Winterfeld
Winterfeld, Hannelore
Wirth, Herman PND
1885–1981; in Deutschland wirkender niederl. Volkskundler; 1935 Gründung der "Studiengesellschaft für Geistes-Urgeschichte im Deutsches Ahnenerbe" unter Himmlers Ägide
Wirth, Joseph PND
1879–1956; dt. Politiker (Deutsche Zentrumspartei) und vom 10. Mai 1921 bis zum 14. November 1922 Reichskanzler der Weimarer Republik; 1930/31 Reichsinnenminister im ersten Kabinett Brüning
Wirth, Wilhelm PND
1876–1952; Psychophysiker (experimenteller Psychologe); seit 1908 Prof. in Leipzig
Wirth (Frau)
Wissmann, Hermann von PND
1895–1979; dt.-österr. Arabienforscher und Professor für Geographie in Tübingen; Sohn des gleichnamigen Afrikaforschers
Wissmann, Hermann von PND
1853–1905; Afrikaforscher, Offizier und Kolonialbeamter; Vater des gleichnamigen Geographieprofessors
Witkowski, Georg PND
1863–1939; Literaturhistoriker; ab 1897 Extraordinarius für Deutsche Sprache und Literatur in Leipzig; 1899 Mitbegründer und Vorsitzender der »Gesellschaft der Bibliophilen« und ab 1909 (Mit-) Herausgeber der »Zeitschrift für Bücherfreunde«
Witt, Berta
Schülerin EDUARD SPRANGERs in der Knauerschen Schule
Witek (Frau)
Zimmergenossin KHs in der Chirurg. Klinik Heidelberg
Wittgenstein, Werner
von Mai 1945 bis Jan. 1949 Bürgermeister von Zehlendorf
Witting, (Frau)
† 1937; Inhaberin der Pension in Partenkirchen, in welcher EDUARD SPRANGER 1916/1917 während seiner TBC-Erkrankung wohnte und sich auskurierte. Auch in späteren Jahren verbrachte EDUARD SPRANGER häufig seinen Urlaub bei den Wittings, manchmal mit KÄTHE HADLICH zusammen. EDUARD SPRANGER unterhielt auch eine herzliche Verbindung zu Anderl W. und Felizitas W., den Kindern der Wittings, weniger zu Frau Ws. Ehemann Hans, von dem diese 1928 geschieden wurde.
Witting
Vater der Partenkirchener Pensionswirtin Witting
Witting (Frau)
Ehefrau von Anderl Witting
Witting, Anderl
† 1945; Buchhändler; jüngster Sohn der Partenkirchener Pensionswirtin Witting
Witting, Felizitas verh. von Wank
Tochter der Partenkirchener Pensionswirtin Witting
Witting, Hans (sen.)
Ehemann der Partenkirchener Pensionswirtin Witting; wurde 1928 von ihr geschieden
Witting, Hans (jun.)
Wittke/Wilke
Witzleben, Wolf-Dietrich von
1886–1970; Unternehmer; Aufsichtsratsvorsitzender der Siemens & Halske AG und der Siemens-Schuckertwerke AG; Schwiegervater von Konrad Honig
Wobbermin, Georg PND
1869–1943; ev. Theologe
Wölfflin, Heinrich PND
1864–1945; schweiz. Kunsthistoriker; 1893 Prof. für Kunstgeschichte in Basel, 1901 in Berlin, 1912 in München, 1924 in Zürich
Woldt
Wolf (Frl.)
Wolf, Friedrich August PND
1759–1824; Altphilologe und Altertumswissenschaflter
Wolf, Hugo PND
1860–1903; österr.-slow. Komponist und Musikkritiker
Wolf, Paul
Wolff (Vorname unbekannt)
Regierungsdirektor im preuß. Kultusministerium
Wolff, Christian Freiherr von PND
1679–1754; bedeutender dt. Universalgelehrter, Jurist und Mathematiker u. einer der wichtigsten Philosophen zwischen Leibniz und Kant
Wolff, Georg
1882–1967; Lehrer und Bildungspolitiker; von 1925 bis 1933 war Wolff Vorsitzender des DLV
Wolff, Julius PND
1834–1910; Dichter und Schriftsteller
Wolff, K.
Wolff, Martin PND
1872–1956; Jurist; 1903 a.o. Prof. in Berlin, 1914 o. Prof. in Marburg, 1919 Bonn u. seit 1921 in Berlin (Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Internationales Privatrecht)
Wolfram von Eschenbach PND
um 1160/80 – um 1220; Dichter; das Epos „Parzival“ gilt als Wolframs berühmtestes Werk
Wolfrum, Regina PND
Wolfrum, Philipp PND
1854–1919; Komponist, Organist, Dirigent und Musikwissenschaftler in Heidelberg
Wolfrum, Waltraut
Wollnik
Wolter (Walter?), Hedwig
Schülerin EDUARD SPRANGERs in der Knauerschen Schule
Woltereck, Richard PND
1877–1944; Zoologe; Prof. in Leipzig
Wolzogen, Karoline Freifrau von, geb. von Lengefeld, geschied. von Beulwitz PND
1763–1847; Schriftstellerin; Schwägerin, Freundin und Biographin Schillers; lebenslange Freundschaft mit Karoline von Dacheröden, der späteren Frau Wilhelm von Humboldts und später mit Humboldt selbst
Worringer, Wilhelm PND
1881–1965; Kunsthistoriker
Wrangell, Margarete von PND
1876–1932; dt.-balt. Agrikulturchemikerin und erste ordentliche Professorin an einer deutschen Hochschule
Wrede, Adam PND
1875–1960; Philologe, Sprachwissenschaftler und Volkskundler; seit 1921 Honorarprofessor an der Universität Köln
Wüllner, Ludwig PND
1858–1938; Sänger, Schauspieler und Rezitator
Wünsche (Frau)
Wüst (Frau)
Wohnungsgenossin KÄTHE HADLICHs seit 1953, die z.T. ihre Versorgung und Pflege übernahm, bis sie sich im Nov. 1954 mit KH unversöhnlich überwarf
Wüst
Wüst, Ingrid
Wüst, Marlen
Wüst, Regina
Tochter von KHs Wohnungsgenossen Wüst
  • Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 25. Juni 1920 (Heidelberg)
  • Wulff (Frau)
    Mutter von Katja Wulff; Hamburger Cousine von Aenne Knaps
    Wulff, Katja (gen. Käthe) PND
    1890–1992; Tänzerin, Tanzpädagogin; unterrichtet an der Züricher Laban-Schule; verwandt mit Aenne Knaps
    Wundt, Emma
    Vorsteherin der der Koch- u. Haushaltungsschule des Badischen Frauenvereins; Bearbeitung des "Kochbuch der Haushaltungs - und Kochschule des Bad. Frauenvereins"
    Wundt, Eleonore PND
    1876–1957; Tochter und Mitarbeiterin von Wilhelm Wundt
    Wundt, Max PND
    1879–1963; Philosoph; Sohn von Wilhelm Wundt; von 1918—1920 a.o. Professor in Marburg, dann 1920 o. Professor in Jena als Nachfolger R. Euckens; 1929–1945 an der Universität Tübingen; Antisemit und Nationalsozialist
    Wundt, Senta
    1885–1961; seit 1910 Frau von Max Wundt
    Wundt, Wilhelm PND
    1832–1920; Physiologe, Psychologe und Philosoph; ab 1875 o. Prof. für Philosophie in Leipzig; 1879 Gründer des ersten Instituts für Experimentelle Psychologie an der Universität Leipzig
    Wust, Peter PND
    1884–1940; christl. Existenzphilosoph; 1910 bis 1930 im höheren Schuldienst tätig in Berlin, Neuß, Trier und Köln; ab 1930 Professor für Philosophie an der Universität Münster
    Wychgram, Jakob PND
    1958–1927; Schulmann und Literaturhistoriker; 1900–1908 Direktor des königlichen Lehrerinnenseminars und der Augustaschule Berlin, wo er auch die Gymnasialkurse für Frauen leitete
    Wyneken, Gustav Adolf PND
    1875–1964; dt. Reformpädagoge, der besonders wegen seiner Ansichten zur Sexualerziehung zu Lebzeiten umstritten war