Von der Fibel zum Smartboard. Praktiken des Schreiben- und Lesenlernens in der Schule der Moderne

BBF-Ausstellung vom 30. Mai 2013 bis 15. November 2013
Von der Fibel zum Smartboard. Praktiken des Schreiben- und Lesenlernens in der Schule der Moderne

Von der Fibel zum Smartboard

In der Ausstellung "Von der Fibel zum Smartboard: Praktiken des Schreiben- und Lesenlernens in der Schule der Moderne" wird die Geschichte des Lesens und Schreibens in den letzten 250 Jahren Schulwirklichkeit lebendig.

Objekte wie Schiefertafel, Füllfederhalter, Fibel und Co. vermitteln den Besucherinnen und Besuchern, wie unterschiedliche Praktiken des Schreib- und Leseunterrichts aussahen und welche Bedeutung sie für das Individuum hatten: Wie lernten die Schülerinnen und Schüler lesen und schreiben? Mit welchen Werkzeugen schrieben, was lasen sie? Wie zeigten sich diese Praktiken am Bildungs- und Lernort Schule? Auf welche Weise wurden dabei die Lernenden gefördert, aber auch diszipliniert? Wie wurden ihre Hand beim Schreiben, ihre Haltung und ihre Stimme geformt? Und wie veränderte sich das alles im Laufe der Zeit?

Anhand von fünf Ausstellungsstationen sollen diese Fragen mithilfe von Büchern, Fotografien und weiteren Bibliotheks- und Archivmaterialien aus dem umfangreichen Bestand der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung beantwortet werden.

Die Ausstellung veranschaulicht die materialisierende und kreative Kraft des Schreibens und Lesens und zeigt auf, dass Lesen und Schreiben nicht nur Akte der Herstellung, Speicherung und Ordnung von Wissen sind, sondern in ihren kulturellen Bedeutungen stets auch gesellschaftliche Vorstellungen spiegeln und normierend wirken.

Ausstellungseröffnung „Von der Fibel zum Smartboard“Die Ausstellung wurde am Donnerstag, 30. Mai 2013, feierlich eröffnet. Nach der Begrüßung durch Frau Prof. Dr. Sabine Reh, Direktorin der BBF, folgte ein Vortrag von Frau Dr. Verena Stürmer (Julius-Maximilians-Universität, Würzburg) mit dem Titel „Stellenwert der Fibel als zentrales Medium des Lesenlernens in der DDR - bildungspolitische und unterrichtspraktische Aspekte". Im Anschluss führte Denise Wilde in die Ausstellung ein.

Die Ausstellung endete mit der Tagung „Praktiken des Schreiben- und Lesenlernens in der Schule der Moderne“.